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Masterclass Non-Fiction

„Größer, internationaler und komplexer – in den letzten Jahren hat sich ein fundamentaler Wandel bei dokumentarischen Formaten vollzogen. Im Fernsehen wie im Kino: Große Event-Programme können ebenso reüssieren wie klassische Autorenfilme. Interessant sind aber auch völlig neue Formate. Allein in den letzten beiden Jahren ist zu beobachten, dass die altbekannten Grenzen zwischen Dokudrama, Dokumentation, Dokumentarfilm, Reportage, Factual Entertainment, magazinartigen Formaten etc. diffundieren. Ein und dasselbe Thema kann unter Umständen in völlig verschiedenen Formaten bzw. Sendeplätzen seine Heimat finden, abhängig davon, wie modern, wie jung oder wie klassisch die entsprechenden Redaktionen aller Sender der Welt ihren Sendeplatz beschreiben. Es geht nicht um die Einhaltung von altmodischen Genre-Festlegungen, sondern schlicht um das Interesse des Publikums. Denn wer wollte einen Film mühsam über Jahre herstellen, den niemand sehen will? Ja, auch die in der Masterclass entstehenden Filmideen sollten gute Quoten zumindest versprechen können, egal ob in der ersten, zweiten oder dritten Primetime. Egal ob öffentlich-rechtlich oder privat, ob national oder international, Kino, TV oder Internet.“

Uwe Kersken
Produzent, Gruppe 5 Filmproduktion | Programmpate

Im Hinblick auf die beschriebenen Veränderungen unterliegen die filmsprachlichen Gestaltungsformen und Erzählstrategien einem permanenten Veränderungs- und Erweiterungsprozess. Die hierfür notwendige Flexibilität ist zu einem bestimmenden Faktor geworden, um Ideen erfolgreich zu platzieren. Klassisch Dokumentarisches verbindet sich heute geradezu selbstverständlich mit fiktionalen Elementen, mit Animationen und visuellen Effekten. Am Computer generierte Bildwelten ermöglichen Erzählungen, die lange Zeit für Dokumentaristen nicht realisierbar schienen.

Die Teilnehmer der Masterclass Non-Fiction entwickeln ihre Filmideen mit Blick auf den deutschen und internationalen Markt. Begleitet werden sie dabei von einem Team international renommierter Paten, Mentoren und Dozenten. Neben der Projektentwicklung werden sie auch auf die Arbeitsprozesse rund um die Produktion hochwertiger Formate vorbereitet. Jede/r Teilnehmer/in wird darin unterstützt, die individuellen Fähigkeiten zu erweitern und darin geschult, neue Trends zu erkennen und für sich zu nutzen. Schließlich ist die Masterclass Non-Fiction der ideale Ausgangspunkt für den Aufbau eines dichten Netzwerks von Gleichgesinnten und Entscheidern.

Dass dieses Konzept aufgeht, haben bereits die ersten Jahrgänge der Masterclass bewiesen: Viele der entwickelten Stoffe sind auf großes Interesse gestoßen, wurden verkauft oder befinden sich schon in Produktion; zwei Projekte erhielten zusätzlich Filmförderungen, ein Projekt gewann den hochdotierten 1. Preis im Treatment-Wettbewerb für Dokumentarfilme/Dokumentationen des Bayerischen Rundfunks und der Telepool GmbH, zwei Filme wurden bereits ausgestrahlt, zwei Kinofilme stehen vor ihrer Premiere.

Zeitraum: Februar 2013 – Januar 2014

Struktur: Berufsbegleitende Weiterbildung mit 11 Wochenend-Modulen von insgesamt 32 Unterrichtstagen sowie einem viertägigen Kongress-Modul.

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 Kontakt

 

Für Fragen zur Masterclass Non-Fiction wenden Sie sich an

Bernd Schaarmann
Projektleitung
Masterclass Non-Fiction
T 0221.920188-777
F 0221.920188-99
b.schaarmann(at)filmschule.de

 

 
 

 Abschlusspitch MNF 2012

 




Am 14.09.2012 fand in der ifs der Abschlusspitch der Masterclass Non-Fiction (Jahrgang 2011/2012) statt. 

 

 
 

 Auszeichnung

 

Alexander Schlichter, Teilnehmer der Masterclass Non-Fiction der ifs hat gemeinsam mit seinem Kollegen Sascha Karberg den Treatment-Wettbewerb für Dokumentarfilme/Dokumentationen des Bayerischen Rundfunks und der Telepool GmbH für das in der Masterclass entwickelte Projekt "DNA Cooking" gewonnen.