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Berufsbild
Dean Tavoularis, der Production Designer der »Paten«-Trilogie, äußerte sich über seinen Beruf einmal so:
»Production Design erfordert beide Gehirnhälften. Nur zehn bis zwanzig Prozent des Jobs drehen sich um Ideen und Kreativität. Man kann noch so kreativ sein – wenn man nicht gut organisiert und logistisch versiert genug ist, um die Mitarbeiter zu motivieren, innerhalb von Budgets und Termindruck zu arbeiten, dann bringt der Job einen um. Wenn ich meine Arbeit an einem Film beginne, ist eines der ersten Dinge, ein Büro einzurichten, wo ich mich hinsetzen und telefonieren kann. Zu diesem Zeitpunkt muss man, abgesehen von den aktuell anstehenden Designüberlegungen, einige grundlegende Entscheidungen treffen. Man muss Listen erstellen, man muss geeignete Drehorte erkunden. Man muss die Crew zusammenstellen.«

Die Aufgabe des Szenenbildners ist die visuelle Umsetzung des Drehbuchs in enger Abstimmung mit Regie und Kamera unter Einhaltung des Budgets und des Zeitplans. Seine Entscheidungen, ob z.B. on location oder im Studio gedreht wird, bestimmen nicht nur den Look des Films, sondern einen wesentlichen Teil des Herstellungsprozesses. Ein Szenenbildner muss nicht nur über künstlerische und handwerkliche Fähigkeiten verfügen, sondern auch kommunikative und organisatorisches Talent beweisen. Er muss beobachten können und neugierig sein. Über allem aber steht die Liebe zum Film.
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Für spezifische Fragen zum Weiterbildungsprogramm Szenenbild können Sie sich per E-Mail an den Fachbereich wenden.

Donna Hanisch
Leiterin Bereich Szenenbild / Kostümbild / Maskenbild
T 0221.920188-19
F 0221.920188-99
hanisch(at)filmschule.de

Maren Radau
Assistenz Weiterbildung
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