Aktuell im Kino: »1000 Arten, Regen zu beschreiben«

Im Kino zu sehen ist zurzeit das Drama »1000 Arten, Regen zu beschreiben« (R: Isabel Prahl) nach einem Drehbuch von ifs-Absolventin Karin Kaçi.
Produzentin des Films ist die ifs-Absolventin Melanie Andernach, das Kostümbild verantwortet ifs-Alumna Genoveva Kylburg.
»Als Drehbuchautorin«, so Karin Kaçi, »freue ich mich sehr, dass der Film, an dem wir so lange und intensiv gearbeitet haben, nun im Kino zu sehen ist. Die Produzentin Melanie Andernach und Marcel Ahrenholz, mit denen ich an der ifs studiert habe, hatten zum Thema ›Hikikomori‹ bereits einen Dokumentarfilm realisiert. Dank Förderungen von der Film- und Medienstiftung NRW und von der BKM haben wir aus dem Stoff dann eine fiktive Geschichte entwickelt – und später zusammen mit der Regisseurin Isa Prahl weiter daran gearbeitet.«
In »1000 Arten, Regen zu beschreiben« hat Mike vor Wochen die Tür zu gemacht: gerade 18 geworden, hat er sich eingeschlossen. Er ist nicht krank. Er hat sich bewusst dazu entschieden, am Leben draußen nicht mehr teilzunehmen. Die Eltern (Bibiana Beglau und Bjarne Mädel) sowie Schwester Miriam (Emma Bading) stehen buchstäblich vor seiner Tür ˗ warten, fragen, fordern, flehen, rasten aus, verzweifeln, beschuldigen, ignorieren und hoffen. Dabei wird die Tür zwischen ihnen und Mike mehr und mehr zum Spiegel ihrer eigenen Geschichten.

Weltpremiere feierte »1000 Arten, Regen zu beschreiben« auf dem A-Festival Black Nights Tallinn in der First Feature Competition, wo der Film schließlich den Best Film Award gewann.
Für die Musik des Films zeichnet der Komponist Volker Bertelmann aka Hauschka verantwortlich, der 2017 für seine Leistung an dem Kinofilm »Lion« für den Emmy und den Oscar nominiert war.