Jeannine Compère

Absolventin im Fachschwerpunkt Editing Bild & Ton

» Ich liebe es, in Drehbüchern die Energie zu spüren, die der Film tragen wird. Es ist der Beginn einer neuen Geschichte und vielleicht einer ganz neuen Welt. Der spannendste Moment ist dann, im Rohmaterial zu „lesen“, welche Geschichte die gedrehten Bilder wirklich erzählen wollen. Das Erwecken von Dramaturgie und Rhythmus ist es, was mich immer wieder am Editing fasziniert. Es ist dieser Moment, wenn es sich anfühlt, als würde der Film ein Teil von mir oder ich ein Teil von ihm werden, in dem ich spüre, welche Kraft Filme haben können. Es ist, als würden die Protagonisten im Schneideraum neben mir sitzen, um mit mir gemeinsam ihre Geschichte zu erzählen. Ganz besonders begeistern mich dann die Augenblicke in Screenings, wenn das Publikum diese Kraft spürt und wir merken, dass der Film etwas auslöst, egal ob es ein Lachen, Weinen oder auch ein empörtes Schnauben ist. Denn das ist es, wofür wir alle immer wieder kämpfen. «



Abschlussfilm

FLOCKE & PROSCHINSKI