Prof. Dr. Ulrike Hanstein

Prof. Dr. Ulrike Hanstein
Filmwissenschaft mit Schwerpunkt Theorie, Geschichte und Ästhetik des Films

Geboren in Erfurt. Studium der „Angewandten Theaterwissenschaft – Drama, Theater, Medien“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen. In unterschiedlichen Zusammenarbeiten Entwicklung von Performance-Projekten für Theaterräume und andere Orte. Regieassistenzen und Produktionsleitungen im Theater. Promotion im Fach Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit zur melodramatischen Filmästhetik bei Lars von Trier und Aki Kaurismäki. Postdoktorandin im Forschungsteam „Übertragungen: Medien und Religion“ (Weimar, Jena, Erfurt). Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bauhaus-Universität Weimar und an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Fellow am Getty Research Institute, Los Angeles. Gastdozentin an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und an der Universität Wien. Vertretung der Professur für Filmwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Stipendiatin der Graduierten-Akademie der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Prof. Dr. Ulrike Hanstein ist Gleichstellungsbeauftragte an der ifs.

PUBLIKATIONEN (Auswahl)

Bücher:

Unknown Woman, geprügelter Held: Die melodramatische Filmästhetik bei Lars von Trier und Aki Kaurismäki. Berlin/Köln: Alexander Verlag 2011 • Mit Anika Höppner, Jana Mangold (Hg.): Re-Animationen: Szenen des Auf- und Ablebens in Kunst, Literatur und Geschichtsschreibung. Köln/Weimar/Wien: Böhlau 2012.

Aktuelle Aufsatzpublikationen:

Feminist Studio Workshop Videoletter: Performances der Zuneigung, Zueignung und Verbundenheit. In: Nach dem Film, 17/2019. Themenheft: Film und Feminismus.  Videoed Memories and Movements, Rediscovered and Regained: It’s Aching like Birds (2001). In: Susanne Foellmer, Maria Katharina Schmidt, Cornelia Schmitz (Hg.): Transfer in the Performing Arts: Moving Between Media. London/New York: Routledge 2018, S. 113–125. Nachklänge des Tanzens und Bildbewegungen der Improvisation: The Nine Muses (2010) In: Nach dem Film, 16/2018. Themenheft: Film | Tanz | Diskurs. Retracing Movements: Gestures of Film. In: Asbjørn Grønstad, Henrik Gustafsson, Øyvind Vågnes (Hg.): Gestures of Seeing in Film, Video and Drawing. London/New York: Routledge 2017, S. 13–30.

PERSÖNLICHES STATEMENT:

»Beim Betrachten eines Films tritt die Wirklichkeit jenseits der Bilder zurück. Alles, was es zu tun gibt, ist hinsehen und hinhören. Filme versetzen die Wahrnehmung in Bewegung und transportieren sie an immer neue, vertraute oder nie gesehene Orte. Filme formen eine sinnlich erfahrbare Welt, die über sich selbst und über die Wirklichkeit jenseits der Bilder Auskunft gibt. Filmwissenschaft bedeutet für mich, gemeinsam mit Studierenden von Filmen und durch Filme etwas zu lernen, was wir noch nicht wissen.«

KONTAKT:

Telefon 0221.920188-0
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