Prof. Jennifer Mival

Prof. Jennifer Mival
Entertainment Producing

Content Executive mit umfangreicher internationaler Führungserfahrung im Bereich non-fiktionaler Unterhaltung mit Fokus auf Programmstrategie, Formatentwicklung und Produktion für Streaming-Dienste und TV-Sender und weitreichender Expertise im internationalen Formatlizenzgeschäft.

Jennifer Mival verantwortete zuletzt bei Netflix den Aufbau des neuen Programmbereichs Non-fiction Original Series für den deutschsprachigen Markt und Skandinavien mit Stationen in Los Angeles, London und Berlin. Zuvor war sie als Executive Producer bzw. Head of Formats bei Seapoint, ITV Studios und ProSiebenSat.1 tätig, sowie als Programmchefin beim Jugendsender Joiz. Ihre berufliche Karriere begann Jennifer Mival in London u. a. als Development Producer bei FremantleMedia.

Sie war mit ihren Formaten bei der deutschen Akademie des Fernsehens (»Frank Elstner: Wetten, das war’s«, Netflix), dem deutschen Fernsehpreis (»Jung & Naiv«, Joiz) und der Rose D’Or (»Promi ärgere Dich nicht«, Sat.1) nominiert und gewann mit dem Factual Entertainment Format »Angry Carpenter« (Kanal 5, Schweden) den Kristallen Award und mit dem Comedy Format »Your Face or mine« (Channel 4, Großbritannien) bei der Rose D’Or.

Seit 2011 hat sie einen Lehrauftrag an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf für Formatentwicklung und transmediales Erzählen für den Masterstudiengang Medienwissenschaften und den Bachelor Digitale Medienkultur.

Jennifer Mival studierte für ihren Magister in Kommunikationswissenschaften, Politische Wissenschaften und Neuere Geschichte an der Ludwig-Maximilian-Universität in München sowie an der Edinburgh University in Großbritannien und für ihr Diplom in International Relations an der Johns Hopkins University in Bologna, Italien.

PERSÖNLICHES STATEMENT:

»Man kann sich angesichts des aktuellen Innovationsdrucks durch neue, digitale Player und veränderte Sehgewohnheiten kaum eine spannendere Zeit für das Genre Entertainment vorstellen. Der MA Entertainment Producing fügt dem im Entertainment-Bereich weit verbreiteten ‚Learning by Doing‘ in bester Weise ein ‚Learning by Understanding‘ hinzu, angesichts der wachsenden Bedeutung des Genres eine großartige Initiative der Film- und Medienstiftung NRW und der ifs. Ich freue mich darauf, diesen neuen Studiengang mitzugestalten und die Studierenden gemeinsam mit den Kolleg*innen aus der Branche auf zukünftige Formen der Entertainment-Produktion vorzubereiten. In kritischer Auseinandersetzung mit dem Genre und im offenen Austausch mit der Branche wollen wir Originalität sowie ein Bewusstsein für das Spannungsfeld von wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Verantwortung fördern.«

KONTAKT:

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