Prof. Ruth Olshan

Prof. Ruth Olshan
Regie

Studium der Theater- und Filmwissenschaften an der FU Berlin. Es folgt ein Regiestudium an der National Film and Television School Leeds, UK. Danach ein Aufbaustudium an der KHM Köln, Fachbereich Audiovisuelle Medien. Im Anschluss diverse Weiterbildungen im Bereich Drehbuch und Regie, u. a. an der Drehbuchwerkstatt München. Während und nach dem Studium arbeitet sie im In- und Ausland an Dokfilm- und Spielfilmprojekten und unterrichtet an diversen Hochschulen und Institutionen. Seit 2000 Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin. Sie hat zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien erhalten, wie den »Sir Richard Attenborough-Preis«, den »Künstlerinnenpreis NRW« und den »Friedrich-Wilhelm-Murnau-Preis«. Ihre Filme wurden auf internationalen Festivals wie Venedig, Locarno, München, Tiflis, Berlin und Oberhausen gezeigt. Ruth Olshan arbeitet auch als Beraterin für Spiel- und Dokumentarfilme und engagiert sich für die Rechte von Frauen und Kindern.

FILMOGRAFIE / Werkverzeichnis (Auswahl)

2020 Himbeeren mit Senf 2019 Immergrün (Roman) 2019 Why Follow the Law? 2018 Aufbruch in die Freiheit (TV Film, Co-Autorin) (Hamburger Produzentenpreis 2019, Nominiert für den Grimme-Preis 2019, Deutscher Fernsehpreis 2019, Goldene Kamera 2019) 2018 Bo – Life Is Sheep (Animationsfilm in Entwicklung) 2018 Himbeeren mit Senf (Kino-Kinderfilm in Finanzierung) 2017 Shugar Shock (Kino-Dokumentarfilm in Entwicklung, Co-Regie) 2017 Swimmingpool am Golan (Kino-Dokumentafilm, Co-Regie) 2017 Was vom Himmel fällt (Kinderfilm in Entwicklung) 2017 Ich gehöre ihm (TV Film, Co-Autorin) 2016 All die schönen Dinge (Roman, Verlag Friedrich Oetinger) 2015 Die Sache mit der Liebe und den Flügeln (Roman, Boje Verlag) 2014 Hilft nur küssen (Spielfilm) 2009 Nicht ganz koscher (Kino-Dokumentarfilm) 2008 Was ist koscher für Dich? (interaktive Filminstallation, Jüdisches Museum Berlin) 2007 Mädchenwelten (Kunst- und Medienprojekt, Senat Berlin) 2005 Wie Luft zum Atmen (Kino-Dokumentarfilm) 2003 Savannah (Kino-Spielfilm) 2002 Tanz der Saris (Dokumentarfilm) 2000 Der Handstand (Kurzfilm)

PERSÖNLICHES STATEMENT:

»Alles ist Storytelling. Ich verstehe uns Filmemacher als Erzähler. Wir, die Filmemacher, formen unsere Geschichten und die Geschichten formen uns. Dokumentarisch zu arbeiten braucht eine sehr gute Vorbereitung, um aus dem Moment heraus eine dramaturgische Entscheidung treffen zu können. Kenntnisse über das filmisch-dramaturgische Handwerk sind essentiell. Gemeinsam mit den Studierenden persönliche Arbeitsweisen zu verstehen und zu entwickeln, ist auch ein wichtiger Teil der Ausbildung. Denn für uns relevante Themen für ein Publikum sichtbar zu machen, ist ein persönlicher Prozess – und dieser folgt keinen Regeln. In der Lehre war es mir immer ein Anliegen, diese beiden Aspekte des filmischen Arbeitens zusammenzuführen: einerseits filmisches Können und Meisterschaft, andererseits persönliche Entwicklung. Bei der Entstehung des Filmes von der ersten Idee zum fertigen Werk helfen Stamina, Reflexion und eine gute Portion Humor.«

KONTAKT:

Telefon 0221.920188-0
r.olshan(at)filmschule.de