Gender-Diversität auf dem Berlinale-Empfang der Filmhochschulen

Im Rahmen des Berlinale-Empfangs der deutschen Filmhochschulen am 20.02. haben Vertreter*innen der deutschen Filmhochschulen in einem Pressegespräch unter dem Titel “Weichen stellen für Gender-Gerechtigkeit – Die Filmhochschulen als Wegbereiter für eine bessere Branche” ihre Initiative “Gemeinsam für Gender-Gerechtigkeit” vorgestellt – und damit auch ein gemeinschaftlich erarbeitetes Positionspapier. Ziel der Initiative ist es, ein Bewusstsein für die Geschlechterdarstellung im Film zu schaffen, Frauen für das Filmbusiness stark zu machen und in den Hochschulstrukturen zu signalisieren: Hier wird geschlechtergerecht gedacht und gearbeitet.
 
Von den Filmhochschulen waren Prof. Bettina Reitz (HFF München), Simone Stewens (ifs Köln), Prof. Susanne Stürmer (Filmuniversität Babelsberg), Prof. Thomas Schadt (Filmakademie Baden-Württemberg), Katharina Tebroke (DFFB Berlin) und Prof. Frank Döhmann (KHM Köln) vor Ort. Mit dabei war auch Dr. Maria Furtwängler – als Initiatorin der an der Uni Rostock erarbeiteten Studie “Audiovisuelle Diversität? Geschlechterdarstellungen in Film und Fernsehen in Deutschland” und als “Schirmherrin” des diesjährigen Empfangs der Filmhochschulen.
 
Am Abend fand unter dem Titel “Wie steht es um die audiovisuelle Gender-Diversity in Deutschland?” ein Panel statt – mit einer Keynote von ifs-Geschäftsführerin Simone Stewens. Lebhaft diskutierten hierzu Christine Berg (FFA), Dr. Maria Furtwängler, Prof. Frank Döhmann (KHM), Simone Stewens (ifs) und Michael Lehmann (Studio Hamburg), moderiert von Kim Seidler – u. a. mit dem Publikum über Quote vs Selbstverpflichtung. 
Hier finden Sie die Keynote von Simone Stewens.

Einige Eindrücke von den Veranstaltungen gibt es hier