Filminstallation im Jüdischen Museum Berlin

Bild: Rasmus Sievers

Seit kurzem ist die neue Dauerausstellung des Jüdischen Museums Berlin eröffnet. Bestandteil der Ausstellung ist die filmische Installation »The Way You Walk«, eine Produktion von ifs-Professorin und Regisseurin Ruth Olshan unter Mitarbeit der ifs-Studierenden Niva Ehrlich (Interviews) und Antonia Schäfer (Kamera) aus dem BA Film sowie ifs-Absolvent Max Rodegra (Mischung).

In der Interview-Collage erzählen Jüdinnen und Juden von ihrem Umgang mit religiösen Geboten, von freudigen, sinngebenden und schwierigen Momenten.
Die Halacha, zu Deutsch Pfad, ist der Teil des Talmuds, der die Frage: „Wie soll ich als Jude oder Jüdin leben?“ erörtert. Weil der Talmud aber kein Gesetzbuch ist und zum Teil widersprüchliche Auslegungen enthält, müssen Jüdinnen und Juden selbst entscheiden, wie sie mit diesen Überlieferungen umgehen. Wir haben fünf Jüdinnen und Juden – unter ihnen auch Rabbiner*innen – in Videointerviews befragt: Welche Rolle spielen Talmud und Halacha in ihrem Leben? Während die Gebote den Alltag der einen prägen, richten sich andere nur zu bestimmten biographischen Ereignissen nach ihnen – beim Eintritt in das Erwachsenenleben, zur Heirat, zur Geburt eines Kindes oder bei Trauerfällen.

Interviewpartner*innen
Rabbinerin Delphine Horvilleur (Paris)
Anna Chernyak (Berlin)
Rabbiner Joshua Spinner (Berlin)
Rabbiner Tobias Jona Simon (Oldenburg)
Elad Lapidot (Berlin)
Themenraum: Gebot und Gebet

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