ifs-Film der Woche: My little boy

#20jahreifs
Anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens stellt die ifs jede Woche dienstags einen #ifsfilmderwoche online vor.

Dieses Mal zeigen wir in der Reihe den Kurzfilm »My little boy« (2006) von Matthias vom Schemm (Regie und Drehbuch) und Nima Kianzad (Produktion), der im 4. Semester des zweiten Bachelorstudiengangs Film entstanden ist. Der Film gewinnt den Publikumspreis »Die Goldene Perle« in Bronze des Lesbisch-Schwulen Filmfests Hannover 2009 und läuft auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals wie dem Max-Ophüls-Preis 2007, dem 14. International Gay and Lesbian Film Festival in Philadelphia, USA 2008 oder dem 22nd London Lesbian and Gay Film Festival 2008.

»My little boy« spielt in Berlin 1934: Viele Männer sind gezwungen, ihre Homosexualität im Verborgenen zu leben. Wer es sich leisten kann, emigriert ins Ausland. Der Fotograf Erich (André Röhner) glaubt sich in Sicherheit, denn schließlich führt er ein unbehelligtes Leben in seinem kleinen Atelier. Darüber hinaus ist Erichs Freund Wolfgang (Tom Wlaschiha) Mitglied der SA. Für die beiden gibt es also keinen Grund, sich Sorgen zu machen. Doch der Schein trügt.

Regisseur und Drehbuchautor Matthias vom Schemm
Matthias vom Schemm hat Regie im 2. Jahrgang des Bachelorstudiengangs Film studiert und sein Studium 2007 abgeschlossen.  Nach dem Studium arbeitet er als freier Drehbuchautor, Regisseur sowie Dozent an der Uni Bonn. Seinem anfänglich nebenberuflichen sozialen Engagement hat er sich inzwischen hauptberuflich verschrieben und arbeitet im  sozialen Dienst in einer Einrichtung für junge Pflegebedürftige.

Produzent Nima Kianzad
Nima Kianzad studiert »Kreativ Produzieren« im 2. Jahrgang des BA Film an der ifs und schließt sein Studium 2007 ab. Bereits vor, während und nach dem Studium realisiert er diverse Produktionen. Nach seinem Studienabschluss arbeitet er als Produzent, Herstellungsleiter, Produktionsleiter, Aufnahmeleiter, Autor und Schauspieler. Für das Kinodrehbuch »Gotteskrieger« erhält er 2010 eine Drehbuchförderung der Film- und Medienstiftung NRW. 2014 geht er seiner weiteren Leidenschaft nach und beginnt er ein Psychologiestudium in Berlin, das er 2019 abschließt. Seit mehreren Jahren betreut er Geflüchtete psychologisch. Inzwischen lebt und arbeitet er als Filmemacher sowie klinischer Psychologe in Berlin. Anfang 2020 führt er Regie bei dem Kurzspielfilm »Amalie X«.

 

Hier geht’s zum Film (Zeitraum der Veröffentlichung: 19.05.-26.05.2020):

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