Neu im Kino: »Rewind« und »Meister der Träume«

Am 25. April feiert der Spielfilm »Rewind – Die zweite Chance« von Regisseur und ifs-Absolvent Johannes Sievert NRW-Kinopremiere im Filmpalast in Köln um 20 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Johannes Sievert und des Teams (u.a. der Schauspielerin Idil Üner). Die Premiere ist öffentlich. Offizieller Kinostart des Films ist am 3. Mai.
In »Rewind – Die zweite Chance« wird Kommissar Lenders in einem Mordfall mit der absurden Möglichkeit konfrontiert, dass der Tote aus einer anderen Zeit stammt.
An der u. a. von der Film- und Medienstiftung NRW geförderten Produktion waren auch weitere ifs-Alumni beteiligt: Patricia Testor (Editing), Cora Pratz (Art Direction), Matthias Backmann (VFX).
Einen Vorgeschmack liefert der Trailer.

Eine weitere öffentliche Premiere gibt es am 25. April mit der Vorstellung von »Meister der Träume« (Regie: Sonja Kronlund), produziert von ifs-Absolventin Melanie Andernach. Mit Emil Klotzsch, der das Sound Design verantwortet, ist ein weiterer ifs-Alumnus an dem Projekt beteiligt. »Meister der Träume« startet am 3. Mai im Kino.
Der Dokumentarfilm begleitet den afghanischen Schauspieler, Regisseur und Produzenten Salim Shaheen bei den Dreharbeiten zu seinem 110. Film. 
Die französisch-deutsche Koproduktion, gefördert von der  Film- und Medienstiftung NRW, feierte 2017 Premiere in Cannes, lief u. a. beim Locarno Film Festival und wurde für den Europäischen Filmpreis nominiert. Neugierig? Hier der Trailer.

Weiterhin im Kino zu sehen ist das Drama »1000 Arten, Regen zu beschreiben« (R: Isabel Prahl) nach einem Drehbuch von ifs-Absolventin Karin Kaçi.
Produzentin des Films ist auch hier Melanie Andernach, das Kostümbild verantwortet ifs-Alumna Genoveva Kylburg.
»Als Drehbuchautorin«, so Karin Kaçi, »freue ich mich sehr, dass der Film, an dem wir so lange und intensiv gearbeitet haben, nun im Kino zu sehen ist. Die Produzentin Melanie Andernach und Marcel Ahrenholz, mit denen ich an der ifs studiert habe, hatten zum Thema ›Hikikomori‹ bereits einen Dokumentarfilm realisiert. Dank Förderungen von der Film- und Medienstiftung NRW und von der BKM haben wir aus dem Stoff dann eine fiktive Geschichte entwickelt – und später zusammen mit der Regisseurin Isa Prahl weiter daran gearbeitet.«
In »1000 Arten, Regen zu beschreiben« hat Mike vor Wochen die Tür zu gemacht: gerade 18 geworden, hat er sich eingeschlossen. Er ist nicht krank. Er hat sich bewusst dazu entschieden, am Leben draußen nicht mehr teilzunehmen. Die Eltern (Bibiana Beglau und Bjarne Mädel) sowie Schwester Miriam (Emma Bading) stehen buchstäblich vor seiner Tür ˗ warten, fragen, fordern, flehen, rasten aus, verzweifeln, beschuldigen, ignorieren und hoffen. Dabei wird die Tür zwischen ihnen und Mike mehr und mehr zum Spiegel ihrer eigenen Geschichten.
Weltpremiere feierte »1000 Arten, Regen zu beschreiben« auf dem A-Festival Black Nights Tallinn in der First Feature Competition, wo der Film schließlich den Best Film Award gewann.
Für die Musik des Films zeichnet der Komponist Volker Bertelmann aka Hauschka verantwortlich, der 2017 für seine Leistung an dem Kinofilm »Lion« für den Emmy und den Oscar nominiert war.
Hier der Trailer zum Film.

 

Auch ein Fernsehfilm ist erfolgreich unterwegs: Für den »CIVIS Medienpreis für Integration und kulturelle Vielfalt in Europa« ist das Familiendrama »Toter Winkel« nominiert. Das Drehbuch zu »Toter Winkel« stammt von ifs-Absolvent Benjamin Zakrisson Braeunlich, Regie führte Stephan Lacant, Teilnehmer des ifs-Autorenprogramms, das Kostüm verantworteten Susan Bollig und Sarah Raible, Absolventinnen der ifs-Weiterbildung Kostümbild. Der CIVIS Medienpreis zeichnet jährlich europäische Programmleistungen zum Thema Migration, Integration und kulturelle Vielfalt im Radio, Film, Fernsehen und Internet aus. Die Jury begründete die Nominierungen u.a. mit: „[…] Fremdenfeindliche Tendenzen in der Mittelschicht – spannend, bildstark, mit beeindruckenden Schauspielern.“ Die Auszeichnung wird am 7. Juni vergeben.

Zudem ist »Totel Winkel« ist auf dem internationalen Banff World Media Festival (10.-13. Juni) in Kanada als bester Fernsehfilm nominiert. Mehr Infos zum Festival gibt es hier.