Abschlussdrehbuch von Zoe Hagen
Drehbuch für einen Spielfilm | Tragikomödie | ca. 90 Min

Mona hat auf den ersten Blick alles. Sie ist erfolgreiche Anwältin und lebt mit ihrem Ehemann Peter und den gemeinsamen Kindern Elise (17) und Flynn (6) in einem schönen Haus in einer schönen Gegend. Auch wenn der Kontakt zu ihrer Mutter Hilde schwierig ist und der zu ihrer jüngeren Schwester Magda, die sich äußerst erfolglos als Schauspielerin ausprobiert (wenn irgendwer komisch ist, dann sind es Filmleute), sowieso, und dann gibt es noch die polnische Hilfskraft Minka, die depressiv ist und wahlweise Fenster putzt oder sich aus ihnen hinausstürzt, und Zeit für Kinder ist nicht vorhanden, denn Monas Arbeitsberg ist so lang wie dieser Satz. Aber ansonsten könnte ihr Leben wirklich nicht schöner sein! Es ist allgemein bekannt, dass Schönheit als Maßstab für Glück gilt.
Jeden Sonntag trifft sich die gesamte Familie, um bei Mona Kuchen zu backen – dies geschieht auf Hildes Wunsch, ansonsten würde man sich gar nicht sehen. An einem schönen „Kuchensonntag“ erklärt Hilde der Familie, dass sie gerne in die Schweiz möchte, in ein Hospiz. Zum Sterben. Der Beginn eines Familien-Roadtrips in die Schweiz, mit allen Höhen und Tiefen, die Familie eben so mit sich bringt. Zwischendurch gibt es Streit, Unfälle, ein Haustier stirbt, eines wird geklaut, Minka hat sich heimlich eingeschleust, Geheimnisse werden aufgedeckt, Beziehungen brechen auseinander und fügen sich neu. Es wird gelacht, es wird geweint; es wird geweint, während man lacht. Am Ende steht der Tod, doch auch der kommt ganz anders als erwartet. Wie heißt es so schön: „Wir Menschen machen Pläne – und Gott lacht.“