Absurde Komik im Weltall und im urbanen Alltag – ifs-Filme im Wettbewerb des Filmfestival Max Ophüls Preis

Komik in unterschiedlichen Facetten bestimmt die beiden Filme der ifs internationale filmschule köln, die auf dem kommenden Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken (22.-28.01.2018) zu sehen sind.

 

 

Die Komödie »Royal Affairs« (Regie: Jade Li, Buch: Claire Macdonald, Produktion: Nikolaas Meinshausen, Kamera: Christophe Poulles, Editing: Antonia-Marleen Klein, VFX: Christoph Willerscheidt) feiert im Wettbewerb Kurzfilm Festivalpremiere und konkurriert dort mit weiteren 19 Filmen.

Der Kurzfilm »Everyday« (Regie/Buch: Lutz Rödig, Produktion: Christopher Albrodt, Kamera: Sabine Stephan, Editing: Jeannine Compère, VFX: Mick Mahler) aus dem 4. Semester läuft im Wettbewerb Mittellanger Film – gemeinsam mit 13 weiteren Kurzfilmen. In beiden Kategorien wird sowohl ein Jurypreis als auch ein Publikumspreis vergeben, die beide mit je 5.000 Euro dotiert sind.

Besetzt mit internationalem Cast reisen in »Royal Affairs« Aliens durch Raum und Zeit, um Wünsche von zufällig ausgewählten Bewohnern unterschiedlicher Planeten zu erfüllen. Als sich ihre Aufmerksamkeit der Erde zuwendet, wird Greg (Tony Way) ausgewählt, der einen miesen Tag im Büro hat. Von einem überengagierten Botschafter (Chris Marshall)  in die Weltraum-Botschaft teleportiert, hat Greg die einmalige Möglichkeit, die Menschheit zu retten. Das Szenenbild von »Royal Affairs« verantworten die Teilnehmer des ehemaligen Weiterbildungsprogramms Szenenbild. Visuelle Effekte und Computer Generated Images wurden vom Fachschwerpunkt VFX & Animation im BA Film realisiert. Auf dem  Festival feiert der Film am 23.01. um 22.30 Uhr im Cinestar 2 (Wettbewerb Kurzfilm | Programm 1) seine Premiere.

Junggesellenabschied, Arztpraxis, Berufsverkehr: In einer Collage der kleinen Grausamkeiten des Alltags zeigt »Everyday« die Großstadt als ein Irrenhaus, in dem nicht klar ist, wer Besucher ist und wer Patient. Die schwarze Komödie hat am 23.01. um 22.15 Uhr im Cinestar 3 Premiere (Wettbewerb Mittellanger Film | Programm 5).

Auch Absolvent*innen der ifs sind mit ihren Filmen beim Festival vertreten: Melanie Andernachs Produktion »1000 Arten Regen zu beschreiben«, an der auch die ifs-Alumnae Karin Kaci (Drehbuch) und Genoveva Kylburg (Kostümbild) beteiligt sind, läuft im Wettbewerb Spielfilm, im Wettbewerb Dokumentarfilm wird »Global Family« gezeigt (Produktion/Co-Regie: Melanie Andernach). Die Web-Serie »Lampenfieber« (Creators: Fabian Wallenfels und Levin Hübner), die ganz in der Hand von ifs-Alumni liegt, ist in der Reihe MOP-Visionen zu sehen.

Das Filmfestival Max Ophüls Preis zählt seit 38 Jahren zu den renommiertesten Plattformen für den Filmnachwuchs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.