Beziehungskrise, Liebeskummer, Identitätssuche – ifs-Filme bei Festival Max Ophüls Preis

Drei Abschlussfilme der ifs in Wettbewerb und MOP-Watchlist

Alte, neue, veränderte, verlorene und virtuelle Beziehungen bestimmen die drei Filme der ifs inter-nationale filmschule köln, die auf dem kommenden Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken
(23.-29.01.2017) zu sehen sind.
Der Abschlussfilm »Konstruktion« (Regie: Helena Lucas, Buch: Sebastian Köthe, Produktion: Robert Schaefer, Kamera: Björn Weber, Editing/Sounddesign: Marco Heibach, VFX: Dimitri Makrinic) feiert im Wettbewerb Mittellanger Film seine Festivalpremiere. Mit 13 weiteren ausgewählten Filmen konkurriert er sowohl um den Jurypreis als auch um den Publikumspreis, die beide mit je 5.000 Euro dotiert sind.
In der neuen Reihe MOP-Watchlist sind die ifs-Abschlussfilme »Beat Beat Heart« (Regie/Buch/ Produk-tion: Luise Brinkmann, Produktion: Olivia Charamsa, Kamera: Mathis Hanspach, Editing: Maren Unter-burger) und »Die Pantherin« (Regie/Buch: Lydia-Maria Emrich, Buch: Felix Engstfeld, Produktion: Darius Cernota, Kamera: Anne Schultze-Lindemann, Editing: Christopher Tworuschka, Lola Beck, Sounddesign: C. Tworuschka, Jakob Jendryka, VFX: Tom Küspert) zu sehen. Die MOP-Watchlist präsentiert eine Aus-wahl der besten deutschsprachigen Nachwuchsfilme, die bereits im vergangenen Jahr ihre Premiere auf anderen Festivals feierten.

In der Tragikomödie »Konstruktion« betrügt Workaholic Leon seine Freundin Jenni mit einer digitalen Idealversion ihrer selbst. Die Geschichte von der Beziehung zwischen zwei Menschen und der Technik, die zur Affäre wird, hat auf dem  Festival am 24.01. um 22.15 Uhr im Cinestar (Wettbewerb Mittellanger Film | Programm 4) seine Premiere und ist noch einmal am 25.01. um 19.45 Uhr im Kino 81/2 zu sehen.
Das improvisierte Feel-Good-Movie über Liebeskummer, »Beat Beat Heart«, ist der erste abendfüllende Spielfilm, den Studierende aus den Bereichen Regie, Produktion, Kamera und Editing als Abschlussfilm an der ifs realisiert haben. Darin wartet die Romantikerin Kerstin (Lana Cooper) seit Monaten auf die Rückkehr ihrer großen Liebe – als plötzlich ihre frisch getrennte Mutter Charlotte (Saskia Vester) bei ihr einzieht und sie mit neumodischen Liebeskonzepten konfrontiert. In Saarbrücken ist der Film am 24.01. um 18 Uhr im Camera Zwo und am 25.01. um 12.30 Uhr im Filmhaus zu sehen.
Mitten in der Nacht springt Mara in »Die Pantherin« von einer Brücke in den Tod. Als sie die Augen das nächste Mal öffnet, lebt sie noch, doch etwas scheint nicht zu stimmen: Der Sprung hat ihre Vergangen-heit ungeschehen gemacht. Niemand erinnert sich an sie. Auf der Suche nach der eigenen Identität be-ginnt Mara, sich in ihr früheres Leben zurück zu kämpfen. Das Drama wurde von der Film- und Medien-stiftung NRW gefördert und läuft am 27.01. um 22 Uhr im Cinestar und am 28.01. um 12.30 Uhr im Film-haus.
Auch »Kokolampy« von ifs-Professor Hajo Schomerus (Regie, Buch und Kamera; Produktion: Busse & Halberschmidt Filmproduktion) läuft in der MOP-Watchlist. Der dokumentarische Abenteuerfilm handelt von der Suche nach dem verschollenen Ei des legendären Elefantenvogels auf Madagaskar. Er wurde gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW und wird am 24.01. um 18.30 Uhr im Kino 8 ½ und am 26.01. 22.15 Uhr im Cinestar.

Das Filmfestival Max Ophüls Preis zählt seit 37 Jahren zu den renommiertesten Plattformen für den Filmnachwuchs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.