Erster ifs-Langfilm feiert Premiere beim Filmfest München

»Beat Beat Heart« ist nominiert für den Förderpreis Neues Deutsches Kino und für den FIPRESCI-Preis.

22.06.2016

Auf dem kommenden Filmfest München (23.06.-02.07.2016) feiert der Abschlussfilm der ifs internationale filmschule köln »Beat Beat Heart« am 26. Juni um 14.30 Uhr im ARRI Kino seine Weltpremiere.

»Beat Beat Heart« (Regie/Buch: Luise Brinkmann, Producer: Olivia Charamsa / Luise Brinkmann, Kamera: Mathis Hanspach, Editing: Maren Unterburger, Sounddesign: Olga Molchanova) ist im Wettbewerb Neues Deutsches Kino zu sehen und nominiert für den Förderpreis Neues Deutsches Kino in den Kategorien Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste Produktion und Bestes Schauspiel. Der Preis ist mit insgesamt 70.000 Euro einer der höchstdotierten Nachwuchspreise in Deutschland und wird gemeinsam gestiftet von der DZ Bank, der Bavaria Film GmbH und dem Bayerischen Rundfunk. Der Film geht auch ins Rennen um den FIPRESCI-Preis für den besten Film, der vom internationalen Verband der Filmkritik verliehen wird.

Die mit einem herausragenden Cast (u. a. Lana Cooper, Saskia Vester) besetzte, improvisierte Komödie über Liebe und Sehnsucht im Stil des »German Mumblecore« ist der erste abendfüllende Spielfilm, den Studierende aus den Bereichen Regie, Produktion, Kamera und Editing als Abschlussfilm an der ifs internationale filmschule köln realisiert haben.

Protagonistin Kerstin (Lana Cooper) wartet in »Beat Beat Heart« sehnsüchtig auf die Rückkehr ihres Ex-Freundes Thomas und auf die große Liebe. Statt seiner steht jedoch ihre Mutter Charlotte (Saskia Vester) vor der Tür und zieht in Kerstins WG ein. Von einer Mitbewohnerin lässt Charlotte sich dazu inspirieren, Männer über eine App kennenzulernen und mit nach Hause zu bringen. Kerstins romantische Tagträume werden nun immer häufiger von der Realität unterbrochen, in der die wahre Liebe zu einem hoffnungslosen Zufallsprodukt geworden ist.

Das Filmfest München gehört zu den größten Filmfestivals Deutschlands. In diesem Jahr präsentiert es an zehn Tagen insgesamt 207 aktuelle Filme aus 62 Ländern, die alle als Deutschlandpremiere laufen, 47 davon feiern auf dem Filmfest ihre Weltpremiere und 21 weitere ihre internationale bzw. europäische Premiere.