ifs-Film erfolgreich beim Filmfestival Max Ophüls Preis

Abschlussfilm »LABEL ME« gewinnt Preis als Bester Mittellanger Film

Presseinformation | Köln, 21. Januar 2019

Kai Kreuser mit dem Max Ophüls Preis

Auf dem diesjährigen Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken (14.-20.01.2019) hat der ifs-Abschlussfilm »LABEL ME« (Regie/Buch: Kai Kreuser, Produktion: Jenny Lorenz-Kreindl, Sonja Keßler, Kamera: Malte Hafner, Editing/Sounddesign: Tabea Hannappel) den Jurypreis in der Kategorie Bester Mittellanger Film gewonnen. Der Preis ist dotiert mit 5.000 Euro, gestiftet vom saarländischen Minister für Bildung und Kultur Ulrich Commerçon.


»Wir hätten uns für ‚LABEL ME‘ kein schöneres und intimeres Festival als Max Ophüls wünschen können. Wir freuen uns riesig, dass wir die intensive Festivalwoche mit anregenden und sehr persönlichen Gesprächen mit der Auszeichnung Bester mittellanger Film für ‚LABEL ME‘ krönen durften.«, kommentiert Regisseur Kai Kreuser den Preis, den er gemeinsam mit Editorin Tabea Hannappel, Kameramann Malte Hafner und Producerin Jenny Lorenz-Kreindl entgegen nahm.


Die Jurymitglieder Leonie Krippendorff (Regisseurin), Jerry Hoffmann (Schauspieler) und Tobias Walker (Produzent) urteilten: »Beindruckend nah und bezaubernd genau erzählt dieser Film von Schmerz, Gewalt und Vorurteilen. Und von einer Liebe, die all das überbrücken könnte. Wir danken für diese intensive Erfahrung!«

In dem Drama »LABEL ME« ist das Verhältnis zwischen dem heterosexuellen Syrer Waseem und seinem deutschen Freier Lars klar geregelt. Während sich die ungleichen Männer in ihrer Sehnsucht nach Geborgenheit immer näherkommen, wird ihre Freundschaft zunehmend zur Gefahr in der Lebensrealität von Waseems Heim für Geflüchtete.
Der Film ist gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW.

Das Filmfestival Max Ophüls Preis zählt zu den renommiertesten Plattformen für den Filmnachwuchs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es feierte in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum.