ifs-Filme bei den Hofer Filmtagen

 Abschlussfilm »Der Schrei« zweifach nominiert für Förderpreis und Goldpreis

 

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Am 23. Oktober starten die diesjährigen Internationalen Hofer Filmtage (23.-28. Oktober). Zu sehen sind in diesem Jahr auch zwei Filme der ifs internationale filmschule köln: der Langfilm »Der Schrei« und der Kurzfilm »Keine Herrenjahre«.

»Der Schrei« (Regie & Drehbuch: Bünyamin Musullu, Produktion: Charly Hoffmann, Kamera: Jannis Danikas, Editing & Sounddesign: Friederike Dörffler) feiert auf dem Festival seine Uraufführung. Das Drama handelt von Niko (Bardo Böhlefeld), dem gesellschaftliche Regeln fremd sind: Er bricht in eine Disko ein, wird rausgeschmissen; lernt Eva kennen, beklaut sie; kümmert sich um seinen besten Freund, will eine Bank überfallen; besucht den Friedhof, klaut von einem Grab; lernt eine alte Dame kennen, beklaut sie; isst bei seinen Eltern zu Abend, würgt jemanden; frühstückt mit der alten Dame, geht mit ihr spazieren; sitzt im Park. Niko ist ständig auf der Suche nach Neuem …

Der aktuelle Abschlussfilm der ifs wurde nominiert für den FÖRDERPREIS NEUES DEUTSCHES KINO. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis ist gestiftet von der DZ-Bank, Bavaria Film und dem Bayerischen Rundfunk – für erste, zweite oder dritte lange Spielfilme, die im Programm der Int. Hofer Filmtage gezeigt werden. Außerdem konkurriert »Der Schrei« auch um den HOFER GOLDPREIS der Friedrich-Baur-Stiftung für die beste Regieleistung bei einem ersten Langspielfilm. Der Goldbarren im Wert von 35.000 € wird verliehen durch die Bayerische Akademie der Schönen Künste in memoriam Heinz Badewitz. Juror und Mentor des Preises ist in diesem Jahr Edgar Reitz.
Die Premiere von »Der Schrei« findet am Mittwoch, 24.10. um 14.45 Uhr im Central Kino Hof statt.

Die Komödie »Keine Herrenjahre« (Regie: Samuel Pleitner, Drehbuch: Jonas Heicks, Produktion: Manuel Zilleken, Cedric Engels, Kamera: Malte Hafner, Editing: Maria Hartig, Sounddesign: Alexandra Vahl-kamp, Visual Effects: Mick Mahler, Christoph Willerscheid) über den – im wahrsten Sinne des Wortes – weltbewegenden ersten Arbeitstag eines Lehrlings entstand im 5. Semester. An seinem ersten Ausbil-dungstag wird Erik ausgerechnet dem merkwürdigen Gesellen Ludger zugeteilt. Gemeinsam fahren sie zu einem einsamen Stromkasten mitten im Nirgendwo, wo es zu einem folgenschweren Fehler kommt …
Seine internationale Festivalpremiere hatte der Film bereits im Wettbewerb des Warsaw Film Festival. In Hof feiert er seine Deutschland-Premiere am 25.10. um 13.45 Uhr im Central Kino Hof.

Die Internationalen Hofer Filmtage gehören zu den bedeutendsten Filmfestivals in Deutschland – insbesondere auch für die Entdeckung junger Talente. Insgesamt werden auf dem Festival 2018 rund 130 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme gezeigt.