ifs @ Filmfestival Max Ophüls Preis

Zwei ifs-Filme feiern Premiere im Wettbewerb des 43. Filmfestival Max Ophüls Preis

Stills »BULLDOG« André Szardenings / »Zeitpunkt X«  Martina Di Lorenzo

 

Die beiden ifs-Abschlussfilme »BULLDOG« und »Zeitpunkt X« der ifs internationale filmschule köln feiern auf dem 43. Filmfestival Max Ophüls Preis (16.-26.01.2022) ihre Premiere.

»BULLDOG« thematisiert eine symbiotische und bis zum Zerreißen angespannte Mutter-Sohn-Beziehung. Zunehmend angespannt wird die Lage auch für einen Bauleiter, dem in »Zeitpunkt X« die Kontrolle über eine Großbaustelle entgleitet.

Der ifs-Abschlussfilm »BULLDOG« von André Szardenings (Regie/Drehbuch/Kamera) und Antonia-Marleen Klein (Editing), produziert von Lea Neu und Katharina Kolleczek konkurriert in der Kategorie Spielfilm mit neun weiteren Filmen um acht Preise mit einem Gesamtumfang von 75.000 Euro.
In dem Coming-of-Age-Drama wird die unvernünftig-symbiotische Beziehung des 21-jährigen Bruno (Julius Nitschkoff) zu seiner jungen Mutter Toni (Lana Cooper) vor eine Zerreißprobe gestellt, als deren neue Partnerin Hannah (Karin Hanczewski) in den gemeinsamen Bungalow in Spanien einzieht. Verdrängt aus dem gemeinsamen Bett, muss Bruno ab sofort damit klarkommen, nicht mehr allein im Zentrum der Aufmerksamkeit seiner Mutter zu stehen. Die erzwungene Abnabelung eröffnet Bruno aber auch eine ungeahnte Freiheit – und die erste eigene Entscheidung seines Lebens. Der Film entstand in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk und wurde gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW.

Ausgewählt für die Kategorie Kurzfilm ist der ifs-Abschlussfilm »Zeitpunkt X« von Simon Schneider (Regie/Drehbuch), Dario Haramustek (Drehbuch), Franziska Wieden (Produktion), Martina Di Lorenzo (Kamera), Tim Egner, (Editing/Sounddesign), Jessica Kaczmarek (Szenenbild). Die von der Staatskanzlei Thüringen geförderte Komödie geht mit 19 weiteren Filmen ins Rennen um den Preis für den besten Kurzfilm und einen Publikumspreis – beide dotiert mit 5.000 Euro.

Eine Großbaustelle kurz vor der Fertigstellung. Bauleiter Thomas Zetzsche (Cornelius Schwalm) ist stolz auf das, was er und sein Team geschaffen haben. Doch plötzlich tauchen immer größere Mängel auf. Die Brandschutzanlage spielt verrückt, ganze Räume scheinen spurlos zu verschwinden, und bald wird Thomas klar, dass er den angesetzten Eröffnungstermin nicht mehr halten kann. Er muss sich die Frage stellen, was seine eigene Rolle in diesem fehlerhaften System ist und welche Konsequenz er daraus zieht.

Das Filmfestival Max Ophüls Preis zählt zu den renommiertesten Plattformen für den Filmnachwuchs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In diesem Jahr werden 49 Filme in den vier Wettbewerbskategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Mittellanger Film und Kurzfilm gezeigt. Das Festival findet 2022 hybrid sowohl in Spielstätten in Saarbrücken und im Saarland statt als auch im Streaming-Angebot auf der Festival-Website www.ffmop.de