ifs @ Filmfestival Max Ophüls Preis

  • ifs-Filme im Wettbewerb : Familienbande im Spannungsfeld unterschiedlicher Kulturen
  • ifs-Projekte beim Empfang der Filmhochschulen @ Max Ophüls Festival

Familienstrukturen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, stehen im Fokus der beiden Filme der ifs internationale filmschule köln, die bei der diesjährigen Online-Edition des Filmfestival Max Ophüls Preis (17.-24.01.2021) zu sehen sind.

Die beiden Dramen »Jackfruit« und »Rotten Candy« feiern im Wettbewerb Mittellanger Film ihre Festivalpremiere. Mit weiteren acht Filmen konkurrieren sie in dieser Kategorie sowohl um den Jurypreis als auch um einen Publikumspreis, jeweils dotiert mit 5.000 Euro.

Der Abschlussfilm »Jackfruit« (Regie/Buch: Thuy Trang Nguyen, Kamera: Sarina Laudam, Editing: Ebru Sara Bilen) erzählt voller Zärtlichkeit und stiller Gesten die Geschichte einer genderfluiden Person, die im Spannungsfeld zweier Welten lebt – der vietnamesischen Diaspora und des queeren Berlins. Das Drama wurde von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert.
In »Rotten Candy« (Regie: Jade Li, Drehbuch: Jade Li, Nina Meyer, Produktion: Christopher Albrodt, Kamera: Thorsten Schönrade, Editing/Sounddesign: Friederike Dörffler) macht sich Ada auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater, der zurückgezogen auf einer abgelegenen Insel lebt …
Ab dem 18.01., 10 Uhr, stehen alle Filme auf der Streaming-Plattform des Festivals zur Verfügung. Zu den Filmen findet jeweils ein moderiertes, digitales Publikumsgespräch mit der Regisseurin live statt: Am 20.01., 19.30 Uhr, zu »Rotten Candy« und am 23.01., 13 Uhr, zu »Jackfruit«.

Auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis findet in diesem Jahr auch der 14. Empfang der Filmhochschulen vorübergehend eine neue Heimat, der traditionell während der Berlinale veranstaltet wird. Am 21.01. präsentieren sich dabei auch wieder ifs-Studierende und -Alumni mit ihren Projekten. Online pitchen Christoph Krüger und Julia Klier das Serienprojekt »Tinika«, Felipe R. Martinez sein Dokumentarfilmprojekt »Kölner Blues« und Kevin Biele und Anna Weber das Langfilmprojekt »Mona & Parviz«. Im Anschluss an die Pitchings findet ein MeetMarket statt, um mit den Talenten persönlich über ihre Projekte ins Gespräch zu kommen.

Das Filmfestival Max Ophüls Preis zählt zu den renommiertesten Plattformen für den Filmnachwuchs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Editorin und ifs-Alumna Yana Höhnerbach ist in diesem Jahr Teil der Jury des Wettbewerbs Dokumentarfilm.