Mika Kallwass ist neue Professorin für Drehbuch/Dramaturgie

Start mit dem 8. Jahrgang des Studiengangs Film an der ifs

Mika Kallwass, ifs internationale filmschule köln, filmschule, professor filmschule, drehbuch dramaturgie Mika Kallwass © Meike Schötteldreier

Die renommierte Autorin und Dramaturgin Mika Kallwass hat diesen Monat die Professur für Drehbuch/Dramaturgie an der ifs internationale filmschule köln übernommen.

Mika Kallwass zeichnete sowohl für das Konzept als auch den Großteil der Drehbücher der erfolgreichen ZDF-Krimi-Reihe »Mordshunger – Verbrechen und andere Delikatessen« verantwortlich. Als Dramaturgin betreute sie Projekte wie »Stromberg« (u. a. Adolf-Grimme-Preis, Deutscher Fernsehpreis, Deutscher Comedypreis), »Stromberg – Der Film« (Bayerischer Filmpreis 2014) oder »Dr. Psycho« (u. a. Adolf-Grimme-Preis, Deutscher Fernsehpreis). Zuletzt schrieb sie gemeinsam mit Ralf Husmann das Drehbuch für den Dresden-»Tatort« »Der König der Gosse«. Aktuell arbeitet sie an der Kino-Verfilmung des Romans »Betamännchen« von Anne Weiß und Stefan Bonner, an dem Kinofilm »Glückskinder« und an der TV-Serie »Die Naumanns stehen Kopf«.

Mika Kallwass hat Regie an der renommierten National Film & Television School in London, Beaconsfield, studiert. Für ihren Abschlussfilm »George & Ramona« erhielt sie den Time Out Audience Award beim British Short Film Festival. Es folgten Musikvideos in London und Dokumentationen für Channel 4 und ZDF. 1995 war sie Teilnehmerin der Schreibschule e. V., Vorläuferin der heutigen ifs. Nach einem Aufenthalt in New York als Stipendiatin der Columbia University in den Disziplinen Drehbuch und Regie kehrte sie 2002 nach Deutschland zurück und arbeitet seitdem vorwiegend als Drehbuchautorin und Dramaturgin.

Mit der neuen Professorin für Drehbuch/Dramaturgie ist auch der achte Jahrgang des Studiengangs Film mit den Fachschwerpunkten Drehbuch, Regie, Kreativ Produzieren, Kamera, Editing Bild & Ton, VFX & Animation und Szenenbild an der ifs gestartet. Im Fachschwerpunkt Drehbuch lernen junge Autor*innen nicht nur, gute Geschichten filmisch zu erzählen, glaubhafte Figuren zu entwickeln und überzeugende Dialoge zu schreiben. Ebenso wichtig ist Teamwork und ein solides Grundverständnis für alle Aspekte des Filmemachens – und Kenntnis um die Anforderungen des Marktes. Im Mittelpunkt steht dabei immer auch die Entwicklung einer individuellen künstlerischen Handschrift – und die Geschichte.