Von Komik im Retro-Look bis zum aktuellen Drama – ifs-Filme beim Filmfestival Max Ophüls Preis

Presseinformation | Köln, 8. Januar 2019

Max Ophüls Preis, Keine Herrenjahre, Lable Me, Flocke und Proschinski, ifs, filmschule
ifs beim Max Ophüls Preis

Männerbeziehungen, die unterschiedlicher nicht sein können, stehen im Fokus der drei Filme der ifs internationale filmschule köln, die auf dem kommenden Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken (14.-20.01.2019) zu sehen sind.
Die beiden ifs-Abschlussfilme »LABEL ME« und »Flocke & Proschinski« feiern im Wettbewerb Mittel-langer Film ihre Festivalpremiere. Mit weiteren 12 Filmen konkurrieren sie in dieser Kategorie sowohl um den Jurypreis als auch um einen Publikumspreis, jeweils dotiert mit 5.000 Euro. Beide Filme sind gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW.
Der Kurzfilm »Keine Herrenjahre« aus dem 5. Semester läuft in der MOP-Shortlist.

In dem Drama »LABEL ME« (Regie/Buch: Kai Kreuser, Produktion: Jenny Lorenz-Kreindl, Sonja Keßler, Kamera: Malte Hafner, Editing/Sounddesign: Tabea Hannappel) ist das Verhältnis zwischen dem heterosexuellen Syrer Waseem und seinem deutschen Freier Lars klar geregelt. Während sich die ungleichen Männer in ihrer Sehnsucht nach Geborgenheit immer näherkommen, wird ihre Freundschaft zunehmend zur Gefahr in der Lebensrealität von Waseems Heim für Geflüchtete. Seine Premiere feiert der Film am 15.01. um 14.30 Uhr.
Die beiden besten Freunde »Flocke & Proschinski« (Regie/Idee: Lutz Rödig, Produktion/Idee: Chris-topher Albrodt, Buch: Ruben Schlembach, Lutz Rödig, Kamera: Sabine Stephan, Editing/Sounddesign: Jeannine Compère, Szenenbild: Jessica Kaczmarek, Esra Tamkoc) haben einen Plan. Eigentlich immer, irgendwie. Diesmal wollen sie an die Luxuskarre vom Bonzen-Harald. Doch gerade dieser Traum wird für das Duo zur Gefahr. Die Komödie wird am 15.01. um 15.30 Uhr uraufgeführt.
Die Komödie »Keine Herrenjahre« (Regie: Samuel Pleitner, Drehbuch: Jonas Heicks, Produktion: Ma-nuel Zilleken, Cedric Engels, Kamera: Malte Hafner, Editing: Maria Hartig, Sounddesign: Alexandra Vahl-kamp, Visual Effects: Mick Mahler, Christoph Willerscheidt) über den – im wahrsten Sinne des Wortes – weltbewegenden ersten Arbeitstag eines Lehrlings entstand im 5. Semester. An seinem ersten Ausbil-dungstag wird Erik ausgerechnet dem merkwürdigen Gesellen Ludger zugeteilt. Gemeinsam fahren sie zu einem einsamen Stromkasten mitten im Nirgendwo …
Seine internationale Festivalpremiere hatte der Film bereits im Wettbewerb des Warsaw Film Festival, darüber hinaus war er bei den Int. Hofer Filmtagen zu sehen. In Saarbrücken läuft er am 17.01. um 20.30 Uhr.

Auch Absolvent*innen der ifs sind mit ihren Filmen beim Festival vertreten: Sandra Schröders Regiearbeit »Jägerin« läuft im Wettbewerb Kurzfilm. Im Wettbewerb Dokumentarfilm ist »Playland USA« vertreten, produziert u. a. von Levin Hübner und Fabian Wallenfels unter Beteiligung weiterer ifs-Alumni: Yana Höhnerbach (Editing); Holger Buff und Jascha Viehl (Re-Reccording Mixer). Das Kinodebut »Verlorene« von Felix Hassenfratz (Buch/Regie) ist in der MOP-Watchlist zu sehen, in der Shortlist läuft der Doku-mentarfilm »Platz an der Sonne– 110 Jahre nach dem Völkermord« von Christian Zipfel (Buch/Regie).

Das Filmfestival Max Ophüls Preis zählt seit 39 Jahren zu den renommiertesten Plattformen für den Film-nachwuchs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.