Zwei ifs-Filme bei Max Ophüls Preis zu sehen

Abschlussfilme der ifs laufen im Kurzfilm-Wettbewerb.

Foto: Sebastian Woithe

 

13.01.2016

Auf dem kommenden Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken (18.-24. Januar 2016) feiern zwei Filme der ifs internationale filmschule köln Uraufführung.

Der aktuelle Abschlussfilm »Grummet« (Regie: Sonja Keßler, Buch: Sandra Schröder, Produktion: Jenny Lorenz, Kamera: Christophe Poulles, Montage: Leo Hoffmann, VFX: Alexander Jarosch, Jannika Edler, Szenenbild: Markus Schütz) ist im Wettbewerb Mittellanger Film zu sehen. Unter den 15 ausgewählten Filmen werden der Jurypreis sowie ein Publikumspreis vergeben, die beide mit je 5.000 Euro dotiert sind. Der Dokumentarfilm »Magadan – Stadt erbaut auf Knochen« (Regie: Christian Zipfel, Roman Moshenskiy, Produktion: Nikolaas Meinshausen, Kamera: Björn Weber, Montage: Maren Unterburger) aus dem 5. Semester des Studiengangs Film läuft im Dokumentarfilm-Wettbewerb und konkurriert hier mit 11 weiteren Filmen um den mit 7.500 Euro dotierten Dokumentarfilmpreis und den mit 3.000 Euro dotierten Filmmusikpreis.

Das historische Drama »Grummet«, gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW, spielt während des 1. Weltkriegs in Deutschland auf dem Land. Hier kämpft die 45-jährige Marga, gespielt von Jenny Schily, ums tägliche Überleben. Als der 12-jährige Hans, fasziniert von der Außenseiterin, ihr ständig folgt, kommt es zu einem fatalen Unfall. Trotz Not und Hoffnungslosigkeit entwickelt sich zwischen Marga und Hans, um den sie sich nun kümmert, eine ungewöhnliche Freundschaft. Premiere feiert »Grummet« auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis am Mittwoch, den 20.1. um 15.15 Uhr im CineStar 3.

In Sibirien spielt der Dokumentarfilm »Magadan – Stadt erbaut auf Knochen«. Zur Sowjetzeit war Magadan das nordöstliche Durchgangslager des Gulag. Unzählige unschuldige Menschen wurden hierhin deportiert und starben in den eisigen Arbeitslagern. Von den wenigen Überlebenden wohnen viele noch heute in der Umgebung. Der Dokumentarfilm handelt von den Menschen in Magadan, ihrer schmerzlichen Erinnerung an den Gulag und ihrer persönlichen Einstellung zur Freiheit. »Magadan – Stadt erbaut auf Knochen« hat in Saarbrücken am Dienstag, den 19.1. um 17.15 Uhr im CineStar 4 seine Premiere.

Das Filmfestival Max Ophüls Preis ist seit 36 Jahren eine feste Größe in er deutschen Festivallandschaft. Es zählt zu den renommiertesten Plattformen für den Filmnachwuchs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.