Zweitsemesterfilm der ifs läuft auf dem Filmfest Cannes

»Keimfrei« ist ausgewählt für Next Generation | Short Tiger 2016.

11.06.2016

Die Freude war groß als sechs Studierende der ifs internationale filmschule köln die Nachricht erhielten, dass sie mit ihrer Kurzfilm-Komödie »Keimfrei« aus dem 2. Semester nach Cannes zu den Int. Filmfestspielen (11. – 22.05.2016) eingeladen sind. »Keimfrei« (Regie: Samuel Pleitner, Producer: David Kade, Buch: Paula Zoe Ristow, Kamera: Christian Godau, Editing/Sounddesign: Jeannine Compère, VFX: Mikko Beste) ist ausgewählt für das Kurzfilmprogramm »Next Generation | Short Tiger« von German Films und der FFA, das in Cannes Premiere feiert.  Mit »Next Generation | Short Tiger« werden aktuelle Produktionen und talentierter Nachwuchs aus deutschen Filmhochschulen präsentiert. In diesem Jahr wurden aus 87 Einreichungen von 18 Hochschulen 12 Filme ausgewählt. Die Premiere findet am Sonntag, 15. Mai, um 18.00 Uhr im Olympia Kino in Cannes statt. In dem Science-Fiction-Projekt »Keimfrei« aus dem 2. Semester des Studiengangs Film an der ifs existiert die Erde nicht mehr. Generationen von Wissenschaftlern sind daran gescheitert, einen neuen bewohnbaren Planeten zu finden. Dann scheint eine junge Forscherin kurz vor dem Durchbruch zu sein … doch ein übermotivierter Gehilfe bringt alles durcheinander.

Zwei aktuelle Abschlussfilme der ifs sind in Cannes in der Short Film Corner zu sehen. »Lost in Hope« (R/B: Aline Hochscheid, P: Dennis Colquhoun, K: Kyrill Ahlvers, E/Sd: Zoltan M. Geller) gehört zu neun ausgewählten deutschen Produktionen, die von der AG Kurzfilm und German Films präsentiert und auch auf der DVD »German Short Films – Cannes Edition 2016« erscheinen werden. »Lost in Hope« wurde in Israel gedreht und ist ein poetischer Essay zum Nahost-Konflikt.

Das historische Drama »Der einsame Hof« (R/B: Christian Zipfel, P: Daniela Pennekamp, K: Nino Peschel, S/SD: Nathalie Bender), das ebenfalls in der Short Film Corner vertreten ist, spielt 1873 im ländlichen Westfalen. Hier steht die Existenz eines Hofes auf dem Spiel, nachdem dort geplündert und gemordet wurde. Der Film wurde gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW.