Abschlussfilm 2018 der ifs internationale filmschule köln
Spielfilm | Film-Noir | ca. 70 Min.

Georg lebt mit seiner Familie in einer Kleinstadt im 21. Jahrhundert des europäischen Westens. Die Suche nach dem Mörder seiner Frau Johanna treibt ihn in den Wahnsinn. Als ihm Johanna erscheint, um ihm eine letzte Botschaft mit auf den Weg zu geben, führt dies zum familiären Eklat. Georg schottet sich von der Realität ab und beginnt ein menschengroßes Kartenhaus zu bauen. Am Ende findet Georg zu seiner Frau ins Jenseits zurück, auch wenn es seinen eigenen Tod bedeutet.

Die Narration basiert auf den Berichten von Nahtod-Erfahrungen und dem Erfahrungsschatz der Filmemacher.

„Mono No Aware“ ist eine japanische Redensart. Sie beschreibt ein Sich-Abfinden mit dem Unerklärlichen und dem, was außerhalb unserer Macht liegt. Als ästhetisches Mittel nutzt der Film das gezielte Brechen von Regeln der Bildkomposition. Das erlaubt, die physische und psychische Anwesenheit der Charaktere klar darzustellen und das Szenenbild zu einem Protagonisten zu machen, der durch die tote Johanna manipuliert wird. Der Film spielt mit der Wahrnehmung, indem er zwischen Georgs Blickwinkel und dem seiner Mitmenschen wechselt.

Crew

Regie: Till Kleinau
Produktion/Drehbuch: Till Kleinau, Katja Tauber
Kamera: Katja Tauber



 

Cast

Markus Friedmann
Susanne Kubelka
Stefanie Winner
Stefan Preiss