Kinosaal für Kölner Filmschule ifs und Cologne Game Lab

Beim Tag der Offenen Tür am 1. Juli hat die Internationale Filmschule Köln (ifs) der Öffentlichkeit erstmals den fertiggestellten Kinosaal präsentiert.
 

filmecho|filmwoche 27/2017, 07.07.2017

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Bei einem Rundgang über den neuen Campus in Köln-Mülheim nannte Geschäftsführer Rainer Weiland den Vorfführraum die »Herzkammer« der Schule. Denn dort können jetzt mit neuester Technik nicht nur Filme gezeigt werden, der Saal wird auch rege für viele Lehrveranstaltungen genutzt und ist bereits oft ausgebucht.
Der 195 Quadratmeter große Saal bietet 160 Sitzplätze. Die bequemen Sessel stammen von Ezcaray. Die Leinwand ist 9 Meter breit und 5 Meter hoch. Für scharfe Bilder sorgt ein 2K-Christic-Projektor CP 2220. Im Saal wurde ein 7.1 Dolby Surround/DTS-Tonsystem installiert. Die Installation der Kinotechnik erfolgte durch Cine Project. Der Saal ist als multifunktioneller Hörsaal ausgelegt und bietet umfangreiche Konferenz- und Seminartechnik wie Crestron-Steuerung, Videoregie, Dolmetscherkabine und Funkmikrofone zur Live-Übertragung auch von internationalen Konferenzen. Die Seminar- und Videotechnik wurde von Kuchem Konferenz eingebaut.
Das Kino wird gemeinschaftlich von der ifs und dem Cologne Game Lab der TH Köln betrieben, dem staatlichen Hochschulpartner der ifs. Es befindet sich in der ehemaligen Kantine der Firma Felten & Guillaume. »Weil der Altbau eine denkmalgeschützte Rabitz-Decke hat, die nicht belastet werden darf, war der Umbau sehr aufwändig«, berichtet die Geschäftsführerin Simone Stewens. »Alles in allem hat er eine Million Euro gekostet, wobei die TH Köln den Hauptteil getragen hat«, ergänzt Weiland.

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