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Ein junger Mann mit Preis in den Händen steht neben einer Frau vor einer Sponsorenwand
© Kinofest Lünen / Joschua Hoven

ifs-Erfolg beim Kinofest Lünen 2026

»Wild Wild Westphalia« mit Kurzfilmpreis ausgezeichnet

Filme unter Beteiligung von ifs-Professor*innen gewinnen 2. und 3. Platz beim Votum um die LÜDIA

Auf dem diesjährigen Kinofest Lünen (01.-07.06.2026) hat der Kurzfilm »Wild Wild Westphalia« (Regie: Moritz Maniera Siebert, Drehbuch: Milan Buse, Producer: Leon Thieme, Luca Novelli, Kamera: Samuel Dommermuth, Editing/Sounddesign: Ruben Görtz, Bijan Shamel, Szenenbild: Michael Gärtner) der ifs Internationale Filmschule Köln den Preis für den besten Kurzfilm gewonnen. Regisseur Moritz Maniera Siebert hat die Auszeichnung am Samstagabend im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung entgegengenommen. Der Publikumspreis ist mit 3.000 € dotiert, gestiftet von der Autowelt Schmidt.

Auf den zweiten Platz für den Hauptpreis LÜDIA wurde der Dokumentarfilm »Watching People Watching Birds« (Regie/Produktion: Ulrike Franke, Michael Loeken) vom Publikum gewählt. Für die Bildgestaltung zeichnet ifs-Professor Hajo Schomerus mit Jörg Adams verantwortlich. Den dritten Platz belegte die Dokumentation »Eine Krankheit wie ein Gedicht« (Regie: Jelena Ilić), produziert von ifs-Professorin und -Absolventin Melanie Andernach und Knut Loosen (MADE IN GERMANY Filmproduktion) unter Beteiligung von ifs-Student Julian Schön als Producer.

Im Drama »Wild Wild Westphalia« soll ein kleines Dorf dem Braunkohleabbau weichen. Während sich die Bewohner in der Dorfkneipe gegen den Vertreter des Konzerns verschanzen und jede Hoffnung zu schwinden droht, taucht plötzlich ein geheimnisvoller Cowboy auf – und mit ihm die Möglichkeit eines letzten Widerstands.
»Watching People Watching Birds« ist ein Film über das Beobachten von Vogelarten und den dramatischen Rückgang ihrer Zahl und Diversität. Die Kamera bleibt geduldig, fast unsichtbar und lässt Situationen entstehen, die mehr über die Beobachtenden verraten als über die Tiere selbst. Zwischen Natur und Konstruktion wird die Wahrnehmung zur zentralen Frage. 
In »Eine Krankheit wie ein Gedicht« verhandelt die Regisseurin die Beziehung zu ihrem Vater, der an einer drogeninduzierten Psychose leidet. Seine Freilassung aus der forensischen Psychiatrie rückt näher. Wie kann die Regisseurin darauf vertrauen, dass der Vater nicht erneut rückfällig und gewalttätig wird?

Mitglied der Schauspiel-Jury war in diesem Jahr Drehbuchautor Senad Halilbašić, Absolvent des European Showrunner Programme der ifs.

Beim diesjährigen Festival lag ein Schwerpunkt auf deutsch-österreichischen Koproduktionen und Filmen aus Österreich. 50 Filme liefen beim 35. Kinofest Lünen im Programm. Es wurden Preise im Wert von insgesamt 41.000 € ausgelobt. Veranstalter des Kinofest Lünen ist die Stadt Lünen, Mitveranstalter ist die Fromm und Redeker Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH. Als langjährige Unterstützerin fördert die Film- und Medienstiftung NRW das Festival und ist an der Förderung vieler der Festivalfilme beteiligt.

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