Produzent*innen sind die verbindende Kraft zwischen den künstlerischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Aspekten der Film- und Serienherstellung. Sie übernehmen sowohl inhaltliche als auch wirtschaftliche Verantwortung für ihr Team und das Projekt, das sie von der Stofffindung, über die Drehbuchentwicklung, die Finanzierung und die Produktionsorganisation bis hin zur Vermarktung begleiten.

Im Fachschwerpunkt Kreativ Produzieren des Bachelorstudiengangs Film erlernen Studierende ihr Handwerk als Teil des kreativen Prozesses und entwickeln ihre schöpferisch kreative Persönlichkeit. Sie erarbeiten sich einen Blick, der Zeitgeist und gesellschaftliche Entwicklungen als Wirtschaftsfaktor mitdenkt sowie künstlerische Zusammenhänge erkennt.

Durch hochkarätige Gastdozierende aus der Branche sowie Festival- und Fachtagungsbesuche bauen Produktionsstudierende schon während des Studiums ein Branchennetzwerk auf, um optimal auf ihren zukünftigen Beruf vorbereitet zu sein.

INHALT

Die Lehre orientiert sich an aktuellen internationalen Branchenstandards und reagiert schnell auf neue Tendenzen. Neben der Professur garantieren erfahrene Gastdozierende aus der Branche eine praxisnahe Lehre auf höchstem Niveau. Zahlreiche Kooperationsseminare mit den anderen Fachbereichen ermöglichen ein frühes Kennenlernen der Branchenrealitäten.

Im Rahmen des Studiums werden u.a. die folgenden Fachinhalte vermittelt:

  • Dramaturgie
  • Stofffindung und Stoffentwicklung
  • Grundlagenkurse: u.a. Inszenierung, Drehbuch, Kamera, Editing, VFX, Postproduktion
  • Aktuelles Branchenwissen zu wichtigen Auftraggebern und Trends – in Deutschland, Europa und international
  • Finanzierungsstrategien für die Entwicklung und Produktion audiovisueller Medien
  • Koproduktion
  • Öffentliche Förderung – Beantragung, Administration und Abrechnung
  • Kalkulation
  • Projektmanagement
  • Green Producing
  • Auswertungsstrategien
  • Marketing und Vertrieb
  • Rechtliche Rahmenbedingungen (u. a. Rechteklärung, Urheberrecht, Vertragsrecht, Arbeitsrecht, Steuerrecht)

Ein wichtiger Teil der Lehre und des Studierens findet in der Projektarbeit statt, die von einer intensiven Kooperation der sieben Fachschwerpunkte geprägt ist.

Im Rahmen des Studiums gibt es diverse Projektphase, in denen experimentiert, geübt und produziert wird. Die Anforderungen variieren: Es gibt fiktionale und non-fiktionale Projekte. Die Arbeit an den Projekten besteht sowohl aus individuellen Anteilen als auch aus interdisziplinärer Teamarbeit mit den Kommiliton*innen und anderen Kooperationspartner*innen. Die Komplexität der Projektarbeiten nimmt im Laufe des Studiums bis zum Abschlussprojekt zu.

Die Realisierung der jeweiligen Projekte erfolgt in den im ifs-Curriculum vorgesehenen Rahmenbedingungen.

COMPARATIVE MEDIA STUDIES
Die Lehre beschäftigt sich mit den Beziehungen des Mediums Film zu den anderen Medien und ihren Darstellungs- und Erzählformen, insbesondere zu den audiovisuellen Konkurrenzmedien Theater, Fernsehen und digitalen Spielen, aber auch zur bildenden Kunst und Fotografie, zu Literatur und Musik. Besondere Aufmerksamkeit finden in der theoretischen Reflexion wie in praktischen Übungen die ästhetischen und kulturellen Konsequenzen der Digitalisierung für die Produktion, Distribution und Rezeption audiovisueller sowie cross- und transmedialer Inhalte.

Themen (u.a.):

  • Geschichte und Theorie digitaler Medien
  • Adaptation und Transmedialität
  • Deutsch-Amerikanisches Filmemachen


FILMWISSENSCHAFT
Das Lehrgebiet befasst sich mit Fragen und Methoden der Filmgeschichte, Filmtheorie und Filmästhetik. Wie lässt sich Film als Medium, als Kunst, als Erzählung, als Blickordnung, als Utopie, als Erfahrung, als Arbeit, als Wissensform oder als populäres Bildrepertoire untersuchen? Die Auseinandersetzung mit Konzepten der Filmwissenschaft schärft die eigene Wahrnehmung. Über die Produktionskulturen, die Wahrnehmungssituationen, den Wandel und die Anziehungskraft des Films nachzudenken, bedeutet auch, neue Verbindungen zwischen kritischen Anliegen und künstlerischen Arbeitsweisen zu entwerfen.

Themen (u.a.):

  • Einführung in die Filmanalyse
  • Filmgeschichte von 1895 bis heute
  • Theorieansätze zu u. a. Realismus, Fiktionsbildung, Repräsentation, Genres und ästhetischen Erfahrungen des Zuschauens

Neben der Fachkompetenz liegt ein besonderes Augenmerk auf der Vermittlung und Erprobung von Schlüsselkompetenzen:

SOZIALKOMPETENZ
Kommunikationsfähigkeit, Kooperations- und Teamfähigkeit, Kritikfähigkeit, Führungskompetenz, Interkulturelle Kompetenz und Problemlösungskompetenz

INDIVIDUALKOMPETENZ
Selbstmotivation, Selbstorganisation und Selbstreflexion

METHODENKOMPETENZ
analytische Fähigkeiten, kritisches Denken, Transferfähigkeit, Argumentationsfähigkeit, wissenschaftliches Arbeiten und Präsentationstechniken

Persönliche und fachliche Entwicklung werden durch Coaching-Gespräche und Feedback der Lehrenden zu verschiedenen Studienleistungen und Teamprozessen gefördert. Die Reflexion der eigenen künstlerischen Arbeit erfolgt mit interdisziplinärer Perspektive, im Kontext anderer Kunstformen und als Teil des gesellschaftlichen Diskurses. Die Entfaltung der künstlerischen Persönlichkeit wird gezielt gefördert.

Damit der Berufseinstieg bestmöglich gelingt, werden während und insbesondere zum Ende des Studiums umfassende Angebote in Form der sog. Bridging-Seminare gemacht. Hier treffen Studierende beispielsweise auf erfahrene Branchenvertreter*innen ihres Fachs (teilweise Alumni der ifs), die von ihren vielfältigen Karrierewegen berichten und wertvolle Tipps für den Einstieg vermitteln. Austauschrunden mit potenziellen Auftraggebern oder Partnern, wie beispielsweise mit Sendern, Streaminganbietern und etablierten Produktionsfirmen, vermitteln aktuelles Hintergrundwissen und wertvolle Kontakte.

Darüber hinaus erhalten Studierende praktische Informationen rund um das Thema Existenzgründung und werden u.a. mit Verhandlungstechniken gezielt auf den Branchenalltag vorbereitet.

Festival- und Fachtagungsbesuche fördern die Bildung von Branchennetzwerken und verschaffen wertvolle Einblicke in Trends und Praktiken der Branche. Studierende im Studienschwerpunkt Kreativ Produzieren besuchen während ihres Studiums in angeleiteten Exkursionen ein bis zwei Filmfestivals, wie z.  B. die Berlinale oder das Rotterdam International Film Festival.

Ziel des Studiums ist es, Studierende zu Producer*innen und Produzent*innen auszubilden.

Ein*e Produzent*in trägt die wirtschaftliche, rechtliche und kreative Gesamtverantwortung für das Filmprojekt.

Produzent*innen befassen sich im Berufsalltag vorwiegend mit der Stoffentwicklung. Zum einen arbeiten sie unter Berücksichtigung künstlerischer Gesichtspunkte gemeinsam mit Autor*innen Stoffideen aus. Sie kennen aber auch den Markt und wissen, an wen sich dieses „Kreativ-Produkt“ verkaufen lässt.
Sie suchen Investor*innen für diese Ideen (z. B. TV-Sender, Streamingdienste, Filmförderanstalten) und berücksichtigen auch deren Portfolios, Bedürfnisse und Anforderungen.
Steht die Finanzierung, beginnt die Phase der Vorproduktion. Ein*e Produzent*in ist direkt an der Auswahl aller entscheidenden Positionen (z. B. Regie, Kamera, Cast) beteiligt und wird Vertragspartner*in aller Filmschaffenden. Als Auftrag- oder Arbeitgeber*in kommt ihm/ihr dabei eine zentrale Rolle in der Filmentstehung zu – auch in allen kreativen Belangen, denn der/die Produzent*in trägt dafür Verantwortung, dass das an Sender und Streamingdienste verkaufte Filmvorhaben wie verabredet später abgeliefert werden kann. Auch als unabhängige*r Kino-Produzent*in wirken sich alle wirtschaftlichen und kreativen Entscheidungen direkt auf den Erfolg des Films und der eigenen Firma aus. Der/Die Produzent*in steht somit mit allen Gewerken im Austausch und ist in alle relevanten kreativen Entscheidungen involviert. Das erfordert ein profundes Verständnis aller Gewerke und Zusammenhänge. Neben den künstlerischen Aspekten hat der/die Produzent*in auch organisatorische und finanzielle Rahmenbedingungen im Sinn.
Während der Drehphase bleibt der/die Produzent*in Ansprechpartner*in aller Filmschaffenden. Keine leichte Aufgabe: Denn das bedeutet auf kurze Dauer plötzlich Chef*in von 30-100 Angestellten zu sein. Jetzt sind Führungs-Skills wie Diplomatie, Mediation, Entscheidungsfreudigkeit und Problemlösungskompetenz gefragt.
Nach der personalintensiven Drehphase kehrt wieder Ruhe ein: Der/Die Produzent*in verantwortet den Workflow des Postproduktionsprozesses und gibt Feedback zu Zwischenergebnissen auf dem Weg zum fertigen Film. Ist ein Sender oder Streamingdienst inhaltlich und finanziell beteiligt, führt er/sie die Kommunikation.
Auch nach der Fertigstellung des Films/der Serie (und ggf. der Lieferung an den Sender/Streamingdienst) ist der/die Produzent*in gefragt. Nun geht es vorwiegend darum, das fertige Produkt zu vermarkten und zu bewerben – und Bilanz zu ziehen, ob sich der Film auch finanziell gelohnt hat.
Gleichgültig ob unabhängige*r Produzent*in oder Produzent*in einer Auftragsproduktion (Sender/Streamingdienst): Der Film/Die Serie bleibt immer auch „das eigene Baby“, denn der/die Produzent*in war von der ersten Idee bis zur Fertigstellung dabei – ein Privileg, das nur wenigen anderen Gewerken zuteil wird.         

Produzent*innen haben je nach Projektphase einen intensiven Workload und sehr vielseitige Aufgabenfelder. Sie arbeiten auch deswegen oft im Team – meist mit Producer*innen, die Angestellte der Produzent*innen sind, deren Aufgabenbereiche jedoch ähnlich und „Verhandlungssache“ innerhalb des produzentischen Gespanns sind.
   
Eine*n gute*n Produzent*in zeichnet ein hohes Maß an Verantwortungsgefühl, Führungswille und -kompetenz aus, sowie Menschenkenntnis, Belastbarkeit, geistige Flexibilität, Pragmatismus und eine gewisse Risikobereitschaft. Jedes Filmprojekt ist anders, ein Wagnis, unvorhersehbar.

Im Laufe des Studiums versuchen wir, Kompetenzen zu stärken, die unsere Absolvent*innen selbstbewusst genug werden lassen, um sich dem Abenteuer „Filmemachen“ optimistisch zu stellen.

STRUKTUR

Das 7-semestrige Bachelor-Studium ist modularisiert und setzt sich zusammen aus

  • FACHMODULEN, in denen das künstlerische und fachliche Know-how für den angestrebten Beruf vermittelt wird,
  • PROJEKTMODULEN, in denen sowohl eigenständig als auch in interdisziplinärer Zusammenarbeit Projekte von der Idee bis zum fertigen Drehbuch oder Film realisiert werden,
  • und MEDIENWISSENSCHAFTLICHEN MODULEN UND SCHLÜSSELQUALIFIKATIONEN, in denen film- und medienwissenschaftliche Kenntnisse sowie soziale Kompetenz vermittelt werden.

Semester 1:

  • Grundlagen Prozesse und Arbeitsschritte – von einer Idee zum Film
  • Grundlagen Drehbuch und filmische Dramaturgie 
  • erste Projektarbeit mit Studierenden anderer Fachbereiche

Semester 2:

  • Grundlagenkenntnisse zum besseren Verständnis anderer Gewerke wie z. B. Editing, Kamera, Szenenbild
  • Anwendung dramaturgischer Kenntnisse bei gemeinsamer Stoffentwicklung mit Drehbuch und Regie
  • fachübergreifende Studio-Filmproduktion (Verantwortung für verschiedene kreative und organisatorische Aufgaben – von der Idee bis zum gemeinsamen Screening im Kino)  
  • Verständnis für andere Filmschaffende und die eigene Rolle

Semester 3:

  • Entwicklung umfangreicherer Drehbücher in der Rolle einer*s Produzenten*in
  • Grundlagenkenntnisse in den Bereichen Planung und Organisation
  • Grundlagen Recht
  • Projektverantwortung: Planung und Organisation, Vertragsgestaltung, Budgetverantwortung, Kreativpartner*in in Sachen Visualisierung, Locationsuche, Casting, Kostüm, Maske, Postproduktion

Semester 4:
Nach drei Projekten innerhalb der ifs, öffnen wir das Blickfeld und fokussieren uns auf den Film- und Serienmarkt.

  • Marktanalyse und Identifikation wichtiger Player
  • Pitchentwicklung zu einer Serien-Idee
  • vertiefende Kenntnisse in den Bereichen Dramaturgie, Schreib-Skills, Visualisierung und Rechte
  • Grundlagenkenntnisse der externen Finanzierung

Semester 5:

  • Vertiefung des Verständnisses für Finanzierungsfragen und produktionelle Herausforderungen: Auftrags-Produktion für TV oder Streamingdienst, Förderung, Verleih und Vertrieb innerhalb Deutschlands oder international
  • Vertiefung Recht: u. a. Urheberrecht, Vertragsrecht, Arbeitsrecht
  • Ideenentwicklung für ein umfangreiches eigenes Kreativ-Projekt
  • Vorbereitung Abschlussfilm im Austausch mit anderen Gewerken

Semester 6 und 7:

  • Entwicklung und Produktion des Abschlussfilmprojekts
  • Entwicklung des eigenen Kreativprojekts zur Marktreife und Präsentation
  • Vertiefung praxisrelevanter Kenntnisse aus den Bereichen Rechte, Finanzierung, Organisation und Führung – auch im Hinblick auf eine spätere Existenzgründung oder Tätigkeit als Produzent*in/Producer*in in einer Filmproduktionsfirma
  • Bachelor-Arbeit

Nach erfolgreicher Bachelorprüfung wird der akademische Grad »Bachelor of Arts« (B. A.) verliehen.

Jedes Modul wird mit einer Prüfung abgeschlossen und bewertet. Die Prüfungen werden u. a. in Form von Arbeitsproben, Dokumentationen, Präsentationen, Referaten, Klausuren oder mündlich abgenommen.

Ende des Studiums wird die Bachelorarbeit erstellt und ergänzt durch eine mündliche Prüfung (Kolloquium).

Die Bachelorarbeit im Fachschwerpunkt Kreativ Produzieren besteht aus einer theoretischen Arbeit und einer Projektarbeit (Produktion eines Abschlussfilms oder Entwicklung eines marktfähigen Projekts). Das Kolloquium führt die verschiedenen Teile der Bachelorarbeit in einem Fachgespräch zusammen und vertieft einzelne Aspekte.

Der Bachelorstudiengang Film ist als Vollzeitstudium eingerichtet. Für die Lehrveranstaltungen ist eine Anwesenheitspflicht von in der Regel 80 % verbindlich.

Die Studienleistung, der Workload, wird mit Leistungspunkten (Credit Points) nach den Grundsätzen des European Credit Transfer System berechnet.

Pro Semester werden 30 Leistungspunkte vergeben. Bei einer Regelstudienzeit von 7 Semestern sind 210 Leistungspunkte zum Erreichen des Abschlusses »Bachelor of Arts« notwendig.

Lehrende

Fachprofessor*innen

Prof. Peter Herrmann

Prof. Peter Herrmann

Professur Kreativ Produzieren

Professor*innen
Professor*innen
Produzent u. a. NIRGENDWO IN AFRIKA (u.a. Oscar® – Bester fremdsprachiger Film, Deutscher Filmpreis – Bester Spielfilm), DIE WÜSTENBLUME (Bayerischer Filmpreis)
Alle Professor*innen

Dozierende (Auswahl)

Dieser Beruf vereint sehr viele verschiedene Prozesse gleichzeitig, zum einen organisatorische, aber auch kreative. Man kann beim Prozess des Filmemachens von Anfang bis Ende dabei sein. Das fängt an bei der Stoffentwicklung und hört wieder auf bei der Vermarktung des Films. Ständig wieder aufs Neue herausgefordert zu werden, Leute von deinen Ideen zu überzeugen, das macht für mich den Reiz aus.

Mascha Albl

Produzentin | ifs-Alumna

Alumna Mascha Albl
Die ifs hat sich zu einer angesehenen Institution nicht nur in NRW, sondern in ganz Deutschland entwickelt. Sie ist mit ihren anspruchsvollen Aus- und Weiterbildungsprogrammen eine große Bereicherung für die Film- und Medienlandschaft unseres Landes und eine starke Säule für den Standort NRW.
Heute ist es für Produzent*innen erforderlicher denn je, außergewöhnliche Talente und gute Geschichten zu entdecken und zu fördern, kreative Prozesse professionell zu steuern und Inhalte zu vermarkten. Genau hier setzt der ifs-Studiengang KREATIV PRODUZIEREN an und schafft damit eine wichtige Ergänzung im Ausbildungsmarkt für erfolgreiche Produzent*innen-Persönlichkeiten von morgen!

Anna Jetel

Produzentin bei Wiedemann & Berg Film, vorher bei Fox International Productions (»Rico, Oskar und der Diebstahlstein«, »Heilstätten«, »Rendezvous«)

Anna Jetel
© privat
Du bist eine Filmschule ganz nach meinem Geschmack: offen, praxisnah und zukunftsorientiert! Mach weiter so! Ich habe über die Jahre immer wieder festgestellt, welch glückliches Händchen die ifs bei der Auswahl ihrer Studierenden für Kreativ Produzieren hat. Jedes meiner Seminare war geprägt von Neugier, Wissbegier und regem Austausch. So soll es sein.

Henning Kamm

Managing Director / Executive Producer bei Real Film Berlin (»Unorthodox«, »Polizeiruf 110«)

Henning Kamm
© privat
Familiäre Strukturen; extrem engagierte Mitarbeiter*innen und Professor*innen; wertvolle Kontakte in die Branche; Abwechslung von theoretischem Studium mit intensiver Projektarbeit und ein eigener Kinosaal! Ifs: von mir 5 von 5 Sterne.

Christopher Albrodt

Christopher Albrodt, Produktionsleiter und freier Producer | ifs-Alumnus

Foto Christoph Albrodt
Als jungem Menschen, mit dem Traum Filme zu machen, hat die ifs mir alles geboten, was ich brauchte, um einen Einstieg in die Branche zu finden: Einen Safe-Space, in dem ich mich ausprobieren lernen aber auch Fehler machen durfte; das Wissen und die Werkzeuge des kreativen, produzentischen Arbeitens; über zahlreiche Professoren und Dozenten den Kontakt in die Branche. Vielen Dank dafür und die tolle Zeit!

Charly Hoffmann

Junior Producer itv Studios Germany | ifs-Alumnus

Foto Charly Hoffmann
Der wichtigste Prozess an der Filmschule war für mich das Entdecken meiner eigenen filmischen Handschrift. Unser Professor Peter Herrmann hat wesentlich zu diesem Findungsprozess beigetragen und mich darin bestärkt.

Franziska Wieden

Producerin, Desert Flower Filmproduktion | ifs-Alumna

Foto Franziska Wieden

Studiengebühren & Finanzierung

Studiengebühren

Gibt es Studiengebühren an der ifs?
 

Ja, für ein Studium an der ifs fallen Studiengebühren an. Diese liegen für den Bachelorstudiengang Film seit 2003 unverändert bei 1750 Euro pro Semester. Darin enthalten sind 250 Euro Beitrag für den ifs-Förderverein.
Für die gesamte Dauer des Studiums von 7 Semestern bis zum Bachelor-Abschluss fallen also insgesamt Gebühren von 12.250 Euro an.

Die Studierenden an der ifs erhalten eine hochkarätige Ausbildung, die nur zu einem sehr geringen Teil durch die Studiengebühren finanziert wird. Die Mittel der ifs kommen hauptsächlich durch eine Vergütung des Landes NRW sowie von der Film- und Medienstiftung NRW, die alleinige Gesellschafterin der ifs ist.
Jeder Studienplatz wird in hohem Maße subventioniert.

Warum gibt es Studiengebühren?

  • Pro Fachschwerpunkt werden maximal 8-12 Studierende aufgenommen. D.h. in einem Jahrgang gibt es maximal 70 Studierende. Darüber hinaus lässt die ifs zum Bachelorstudiengang Film nur alle zwei Jahre zu.
  • Studieren im BA Film an der ifs bedeutet also: individuelle und intensive Betreuung durch kleine Studierendenzahlen und engen Kontakt zu Dozierenden sowie Kommilitonen/Kommilitoninnen. Diese Kontakte sind insbesondere für den Berufseinstieg nach dem Studium ausgesprochen wertvoll.
  • Den Studierenden der ifs steht eine ausgezeichnete technische Ausstattung zur Verfügung, die eine ständige Aktualisierung und Erweiterung erfährt. https://www.filmschule.de/ueber-die-ifs/technische-ausstattung/
  • Der Unterricht erfolgt zum einen durch festangestellte Professor*innen, zum anderem durch nationale und internationale Lehrende aus Medienpraxis und -wissenschaft, die für Lehrveranstaltungen gebucht werden.
  • Die Studierenden im BA Film realisieren pro Semester mindestens eine Projektarbeit, in der Regel ein Kurzfilm. Am Ende des Studiums steht der Abschlussfilm (bzw. das Abschlussdrehbuch).  Für diese Projektarbeiten steht jedem Team ein Budget von Seiten der ifs zur Verfügung.
  • Im Curriculum verankert sind Besuche von Branchenveranstaltungen wie Festivals u.a. Die Kosten hierfür werden überwiegend übernommen.

Studieren mit Qualität

TH Köln

Unser Studienabschlüsse werden in Kooperation mit der TH Köln vergeben und  unsere Studiengänge unterliegen dem Qualitätsmanagement der TH Köln.

AQAS

 

 

 

 

 

 

AQAS ist eine von Hochschulen und wissenschaftlichen Gesellschaften getragene Einrichtung für Qualitätsmanagement im Bereich Bildung und Erziehung. Eine Hauptaufgabe ist die Qualitätsprüfung von Studiengängen, insbesondere von Bachelor- und Masterstudiengängen.

Downloads

Das Modulhandbuch bietet vertiefende Informationen zum Curriculum.
Der Studienverlaufsplan gibt einen strukturellen Überblick über die Module der einzelnen Studienschwerpunkte im gesamten Bachelorstudium Film.

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