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Zwei Männer und eine Frau stehen mit Sektgläsern in einem modernen Bürokomplex an einem Stehtisch
© Martina Di Lorenzo

Zeitpunkt X

Publikumspreis Max Ophüls Preis 2022

Auf dem diesjährigen Filmfestival Max Ophüls Preis hat der ifs-Abschlussfilm »Zeitpunkt X« von Simon Schneider (Regie/Drehbuch), Dario Haramustek (Drehbuch), Franziska Wieden (Produktion), Martina Di Lorenzo (Kamera), Tim Egner (Editing/ Sounddesign) und Jessica Kaczmarek (Szenenbild) bei der gestrigen Preisverleihung den Publikumspreis in der Kategorie Kurzfilm gewonnen. 
Der Preis ist dotiert mit 5.000 Euro, gestiftet von der Energie SaarLorLux AG.

In der Komödie steht eine Großbaustelle kurz vor der Fertigstellung. Bauleiter Thomas Zetzsche (Cornelius Schwalm) ist stolz auf das, was er und sein Team geschaffen haben. Doch plötzlich tauchen immer größere Mängel auf. Die Brandschutzanlage spielt verrückt, ganze Räume scheinen spurlos zu verschwinden, und bald wird Thomas klar, dass er den angesetzten Eröffnungstermin nicht mehr halten kann. Er muss sich die Frage stellen, was seine eigene Rolle in diesem fehlerhaften System ist und welche Konsequenz er daraus zieht. Gefördert wurde der Film von der Staatskanzlei Thüringen.

Regisseur Simon Schneider: »Den Publikumspreis Kurzfilm auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis zu gewinnen, bedeutet mir sehr viel. Es war immer mein Ziel, einen unterhaltenden Film für ein breites Publikum zu machen, der gleichzeitig die deutschen Bauskandale und die dahinterliegenden Macht erhaltenden Strukturen kritisch beleuchtet. Ich danke allen, die für uns abgestimmt haben, dem Filmfestival Max Ophüls Preis, meinem gesamten Team, meinem großartigen Cast, der ifs, der Thüringer Staatskanzlei, allen Startnext-Unterstützer*innen und allen anderen, die diesen Film möglich gemacht haben. Ich will jetzt den nächsten Schritt gehen und mich längeren filmischen Formaten widmen, um hoffentlich bald noch mehr Zuschauer*innen mit meinen Geschichten zu erreichen. Der Preis gibt mir dafür gerade ganz viel Motivation und Rückenwind.«

Das Filmfestival Max Ophüls Preis zählt zu den renommiertesten Plattformen für den Filmnachwuchs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In diesem Jahr wurden 49 Filme in den vier Wettbewerbskategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Mittellanger Film und Kurzfilm gezeigt.

Nominiert in der Kategorie Spielfilm war in diesem Jahr auch der ifs-Abschlussfilm »BULLDOG« von André Szardenings (Regie/Drehbuch/Kamera) und Antonia-Marleen Klein (Editing).