Prof. Ciro Cappellari

Prof. Ciro Cappellari
Filmisches Erzählen im gesellschaftlichen Kontext

Seit seinem Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) arbeitet er international als Autor, Regisseur und Kameramann von Spiel- und Dokumentarfilmen. In seinen Filmen beschäftigt er sich mit Themen wie sozialer Stigmatisierung oder Rassismus. Für seine Arbeiten wurde er u. a. mit dem Sundance Cinema 100 Award und dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.
Seit 2007 ist Ciro Cappellari Mitglied der Europäischen Filmakademie. Darüber hinaus kann er auf zwei Jahrzehnte internationale Lehrerfahrung zurückblicken – u. a. an der DFFB und zuletzt als Professor am CalArts – California Institute of the Arts.

AUSGEWÄHLTE FILME:

2012 The Street and the Rag Ball – Autor, Regisseur, Produzent und DoP (Dokumentation) 2011 Francesco und der Papst – Autor, Regisseur und DoP (Dokumentarfilm) 2009 In Berlin – Regisseur / Co-Regisseur Michael Ballhaus; Autor, Produzent und DoP (Dokumentarfilm) 2007 Bridging the Gap – Autor, Regisseur, und DoP (Dokumentation) 2006 Sleeping Beauties –DoP, Regie: Vadim Glowna (Spielfilm)
2005 Abdullah Ibrahim: A Struggle for Love (Adolf-Grimme-Preis) – Autor, Regisseur, Produzent und DoP (Dokumentation) 2003 Mein Name ist Bach /DoP, Regisseur: Dominique de Rivaz (Spielfilm) 2002 Tatort: Endspiel – Regisseur (TV-Film) 1997 Sin Querer – Time of the Flamingos (Sundance Cinema 100 Award für das beste Drehbuch) – Autor und Regisseur (Spielfilm)1995 Hijo del Rio – Der Sohn des Flusses (Premio Opera Prima auf dem lateinamerikanischen Filmfestival Triest) 1992 Schwarzfahrer (Academy Award „Oscar“ for Live Action Short Film) – DoP, Regisseur: Pepe Danquart (Kurzfilm) 1989 Amor América – Autor, Regisseur, Produzent und DoP (Dokumentation)

PERSÖNLICHES STATEMENT:

»Offen mit Inhalten und Materialien zu experimentieren, um künstlerische Ziele zu erreichen – diese Haltung möchte ich an die Studierenden weitergeben.
Das Herzstück meines Unterrichts liegt in der Grammatik der audiovisuellen Sprache für bewegte Bilder. Dies beinhaltet, beispielsweise, Fragen der Erzählung, der Komposition, des ‚Rhythmus’ einer bestimmten Szene in Bezug zu setzen zu den Erfordernissen unserer Zeit. Die intensive Auseinandersetzung mit diesen Aspekten soll es den Studierenden ermöglichen zu analysieren, wie unterschiedliche Techniken eine charakteristische Ästhetik erzeugen – und ihnen dabei helfen, ihre eigene Filmsprache zu finden.«

KONTAKT:

Telefon 0221.920188-0
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